Touristen sitzen wegen Nachost-Konflikt fest: Sonderflug aus Dubai in München erwartet

Reise-Chaos wegen Nahost-Konflikt: Tausende deutsche Urlauber sitzen fest. Am Dienstag soll ein Emirates-Flug mit Betroffenen – darunter viele Tui-Urlauber – aus Dubai in München landen.
AZ/dpa |
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Tui-Gäste sollen aus der Golfregion heimfliegen. (Symbolbild)
Tui-Gäste sollen aus der Golfregion heimfliegen. (Symbolbild) © Julian Stratenschulte/dpa
München

Eine Sondermaschine der Fluggesellschaft Emirates aus Dubai soll am Dienstagabend am Münchner Flughafen ankommen. Der Flug "EK 8051" soll gegen 19.30 Uhr in München landen, wie ein Flughafensprecher auf Anfrage mitteilte. An Bord sind nach Angaben eines Sprechers des Reisekonzerns Tui voraussichtlich rund 200 Tui-Gäste.

Tui-Flugzeuge im "Stand-by"-Modus

Unter anderem rund 5000 Gäste des Reiseveranstalters, die auf zwei Kreuzfahrtschiffen unterwegs waren, sitzen derzeit in der Golfregion fest.

Geplant sei, die Urlauber mit Partner-Airlines wie Emirates, Qatar Airways und Etihad nach Deutschland zurückzubringen, hatte Vorstandschef Sebastian Ebel im Programm von n-tv gesagt. Zudem stünden eigene Flugzeuge von Tui Fly "standby" bereit, sobald es eine Erlaubnis gebe, dorthin zu fliegen und Kunden möglichst zügig abzuholen.

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Tui verfüge über rund 120 Flugzeuge, die aber in keine Verkehrsrechte für die Region hätten, ergänzte der Tui-Sprecher. Derzeit liefen Gespräche mit der Bundesregierung unter Beteiligung auch anderer Airlines und Reiseveranstalter, wie zusätzliche Kapazitäten bereitgestellt werden könnten, um Deutsche zurückzuholen. 

Rund 30.000 Kunden deutscher Reiseveranstalter sitzen fest

Wegen der Eskalation des Nahost-Konflikts seit dem Wochenende sitzen Zehntausende Menschen fest, die im Nahen Osten Urlaub machen oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten. Viele Staaten haben ihren Luftraum geschlossen, Kreuzfahrtschiffe liegen in Häfen fest. Laut dem Deutschen Reiseverband (DRV) sind allein rund 30.000 Kunden deutscher Veranstalter betroffen.

Israel und die USA hatten am Samstagfrüh Luft- und Raketenangriffe auf den Iran begonnen, bei denen Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde. Teheran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel sowie Ziele in der Golfregion.

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