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Sommerterrassen in München: Schuld ist die Stadt

Der AZ-Lokalchef über die Stadtterrassen.
| Felix Müller
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Prosecco statt Parken: Dass an vielen Straßen auch in diesem Sommer Café-Tische auf Stellplätzen stehen, tut der Stadt, ihren Vierteln und Menschen gut. Weil es Leben auf die Straße bringt, Wirten hilft - und ganz praktisch die Chancen auf einen freien Tisch erhöht.

Stadt ist schuld am geringen Interesse

Die Stadtterrassen könnten eine wichtige Ergänzung sein. Als Treffpunkte vor der Haustür auch für junge Menschen, die sich die Gastronomie nur schwer leisten können. Für Nachbarn ohne Balkon. Für die, die Lust haben, sich selbst um diesen öffentlichen Raum zu kümmern. Dass dieses Kümmern funktionieren kann, sieht man an vielen von Nachbarn selbst kreativ bepflanzten kleinen Grünstreifen an Gehwegen.

Fürs Errichten von Stadtterrassen aber gibt es ein katastrophal geringes Interesse - und schuld daran ist die Stadt. 2022 sollte sie das Konzept offensiv bewerben, die Möglichkeit schaffen, sich einfach online zu melden - und überdenken, ob es wirklich im Sinne der Idee ist, Geld für die Anträge zu nehmen. Sollte irgendwann ein Wildwuchs drohen, kann man ja immer noch überlegen, was man genehmigt - und was nicht.

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