Söder kritisiert Greenpeace-Aktion bei deutschem EM-Auftakt in München

Markus Söder war am Dienstagabend persönlich vor Ort, als ein Greenpeace-Aktivist mit einem Gleitschirm in die Allianz-Arena flog. Der Ministerpräsident hat angekündigt, dass diese Aktion Konsequenzen haben werde.
| AZ/dpa
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Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, steht in der Allianz Arena.
Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, steht in der Allianz Arena. © Alexander Hassenstein/Getty/DFB/dpa
München

München - Nach der missglückten Protestaktion vor dem EM-Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Frankreich hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Konsequenzen angekündigt. "Das wird genau behandelt, das sind klare Verstöße", sagte er dem Bayerischen Rundfunk. "Das ist kein Kavaliersdelikt."

Zwei Menschen bei Greenpeace-Aktion in Allianz Arena verletzt

Zwei Menschen waren am Dienstagabend bei der missglückten Gleitschirm-Aktion, die von Greenpeace initiiert wurde, verletzt worden. Eigentlich wollte die Umweltorganisation damit gegen Sponsor Volkswagen protestieren. Der Aktivist sei festgenommen worden, sagte ein Sprecher der Münchner Polizei. Später entschuldigte sich Greenpeace - und erntete heftige Kritik.

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Der Motorschirm-Pilot flog zunächst über dem Stadion und versuchte, einen großen gelben Ball in die Arena sinken zu lassen. Dabei geriet er in eine Stahlseilkonstruktion am Stadiondach und kam ins Trudeln. Nur mit großer Mühe konnte er einen Absturz in die Zuschauerränge verhindern. Auf Bildern war zu sehen, wie er noch einige Zuschauer streifte.

VW kritisiert Greenpeace-Aktion

Auch der Autokonzern VW, gegen den sich der Protest richtete, kritisierte Greenpeace für die Aktion: "Mit der heutigen Protestaktion hat Greenpeace Leib und Leben unbeteiligter Zuschauer und Fans eines Fußballspiels in Gefahr gebracht", hieß es in einem Statement am Dienstagabend. Das sei nicht akzeptabel. Volkswagen sei offen für den kritischen und konstruktiven Dialog in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit und bekenne sich klar zum Pariser Klimaabkommen bis 2050.

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