So sah München anno 1550 aus

Die Staatsbibliothek kauft für 1,4 Millionen einen Atlas mit kostbaren Einzelkarten. Auch eine Abbildung von München aus dem 16. Jahrhundert ist dabei.
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Monicho: So wehrhaft war die Stadt München – Frauenkirche (Mitte) und Alter Peter (etwas links davon) sind deutlich zu erkennen.
Bayerische Staatsbibliothek Monicho: So wehrhaft war die Stadt München – Frauenkirche (Mitte) und Alter Peter (etwas links davon) sind deutlich zu erkennen.

München – Die Bayerische Staatsbibliothek hat einen kostbaren Atlas mit 191 teilweise unbekannten Karten erworben: Der sogenannte Lafreri-Atlas aus dem 16. Jahrhundert vereinigt Kartenblätter bedeutender italienischer Kupferstecher. Am Erwerb beteiligt waren die Kulturstiftung der Länder und die Giesecke & Devrient Stiftung. Der Preis: 1,4 Millionen Euro.

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Das Sammelwerk enthält Weltkarten, Karten von Kontinenten, europäischen Ländern, Inseln und Städten. Auch zwei Vogelschaubilder von Augsburg und eine bislang unbekannte Ansicht von München aus dem 16. Jahrhundert: Es zeigt die noch völlig mittelalterlich geprägte Stadt: Der Alte Peter hat noch seine gotische Doppelspitze, die Frauenkirche aber schon ihre welschen Hauben, die sie 1525 aufgesetzt bekommen hatte.

Durch den Ankauf wurden die Zerlegung und der Einzelverkauf verhindert. Im Lafreri-Atlas sind insgesamt 191 wertvolle Einzelkarten aus den Jahren 1545 bis 1571 zu sehen.

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