Siko 2016: So sicher wird München am Wochenende

An diesem Wochenende findet die 52. Sicherheitskonferenz in München statt. Neben einem enormen Polizeiaufgebot wird auch durch zahlreiche weitere Maßnahmen für Sicherheit in der Stadt gesorgt.
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Bilder von der Sicherheitskonferenz 2015: Auch in diesem Jahr werden wieder etliche Polizisten für die Sicherheit in München sorgen. 3.700 Beamte werden im Einsatz sein, daneben gibt es noch etliche weitere Sicherheitsmaßnahmen. (Archivbild)
dpa 25 Bilder von der Sicherheitskonferenz 2015: Auch in diesem Jahr werden wieder etliche Polizisten für die Sicherheit in München sorgen. 3.700 Beamte werden im Einsatz sein, daneben gibt es noch etliche weitere Sicherheitsmaßnahmen. (Archivbild)

München - Die Polit-Elite trifft sich ab Freitag in München – insgesamt 3.700 Polizisten werden im Rahmen der Sicherheitskonferenz im Einsatz sein, das sind etwa 100 Beamte mehr, als noch im letzten Jahr.

 

Flugverbotszone, Soldaten und Spürhunde

 

Polizeivizepräsident Werner Feiler sagte am Mittwoch während der Pressekonferenz im Hinblick auf die Sicherheitsmaßnahmen: "Gerade im Hinblick auf die Erfahrungen der letzten Monate mit den Terroranschlägen in Paris und der danach folgenden Terrorwarnung in der Silvesternacht in München hat sich die Münchner Polizei besonders intensiv auf die diesjährige Sicherheitskonferenz vorbereitet." Dennoch sieht die Polizei keine akute Terrorgefahr während der Sicherheitskonferenz: "Es gibt bislang keine Hinweise, dass für die Siko eine höhere Gefährdung besteht! Wir sind aber sehr wachsam."

 

Eine spezielle Truppe der Bundespolizei mit ungefähr hundert Einsatzkräften soll vor allem den Hauptbahnhof und die Stammstrecke überwachen. Insgesamt 20 Sprengstoffhunde sind über das Wochenende im Einsatz. Die persönlichen Beschützer der Polit-Gäste werden zusätzlich noch von den 40 Personenschützern der Münchner Polizei unterstützt. Die Bundeswehr schickt insgesamt 330 Soldaten nach München, 50 Feldjäger sollen auf die Politiker aufpassen. Auch in der Luft erfolgen spezielle Sicherheitsmaßnahmen: Über München wird eine rund fünf Kilometer breite Flugverbotszone eingerichtet.

 

Einrichtung einer speziellen Sicherheitszone

 

Der Bereich rund um den Konferenzort, den Bayerischen Hof, wird frühzeitig von der Polizei abgesperrt. Ab Freitagmorgen (06.00 Uhr) wird am Nobel-Hotel ein Sicherheitsbereich eingerichtet, der nur von Personen betreten werden darf, die über ein "berechtigtes Interesse verfügen", wie die Polizei mitteilt. Auch die Zufahrt ist nur mit einem gültigen Zufahrtsausweis des Veranstalters erlaubt. Folgendes Gebiet umfasst der Sicherheitsbereich: Promenadeplatz, Prannerstraße, Kardinal-Faulhaber-Straße, Karmeliterstraße und Hartmannstraße.

Durch diesen Sicherheitsbereich kommt es zu Sperrungen und daraus folgenden Einschränkungen und Behinderungen im gesamten Stadtgebiet. Feiler am Mittwoch dazu: "Wir versuchen die Beeinträchtigungen auf die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten."

 

 

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