Sieben Verletzte in Münchner Linienbus nach Vollbremsung des Fahrers
Ein 61-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Starnberg hat mit einem riskanten Fahrmanöver in seinem Toyota am Freitagnachmittag im Bereich der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt ungewollt eine Kettenreaktion ausgelöst.
Spurwechsel zwingt zur Vollbremsung
Der Mann im Toyota fuhr laut Polizei am Baldeplatz auf dem linken Fahrstreifen. Zur selben Zeit befuhr ein Linienbus die Wittelsbacherbrücke auf dem rechten Fahrstreifen ebenfalls in Richtung Baldeplatz. Nach ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizei beabsichtigten beide, die Kreuzung zur Wittelsbacherstraße geradeaus zu passieren. Kurz vor dem Kreuzungsbereich scherte der 61-Jährige mit dem Toyota allerdings unvermittelt vor dem Bus ein. Der Fahrer am Steuer des Linienbusses musste eine Gefahrenbremsung durchführen, so ein Polizeisprecher am Sonntag.
Vollbremsung reißt Passagiere um
Es kam zwar nicht zu einem Zusammenstoß, jedoch stürzten einige der Passagiere im Bus. Insgesamt waren es sieben Personen, die Prellungen und Platzwunden erlitten hatten: eine 76-Jährige, zwei 49-Jährige, ein 56-Jähriger, eine 80-Jährige, eine 47-Jährige und eine 45-Jährige, alle mit Wohnsitz in München. Ein Teil der Verletzten wurde vom Rettungsdienst in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Ein anderer Teil der Verletzten begab sich selbst in ärztliche Behandlung.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

