Sie heißen wie sie klingen: Hellabrunn präsentieren zwei Mini-Antilopen

Mit einer Schulterhöhe von nur etwa 35 bis 45 Zentimetern und einem Gewicht von drei bis sieben Kilogramm zählen sie zu den kleinsten Antilopen der Welt: In den Tierpark Hellabrunn sind jetzt zwei Kirk-Dikdiks eingezogen.
Mini-Antilopen im Tierpark Hellabrunn: Warum das Kirk-Dikdik so heißt
Zoobesucher können die Paarhufer ab sofort gegenüber der Streichelanlage am Isar-Eingang bewundern. Die beiden Tiere haben sich bereits gut in ihrem neuen Zuhause eingelebt.
Die Neuankömmlinge sind eigentlich in den Busch- und Trockensavannen von Ost- und Südwestafrika zuhause. "Sie verdanken ihren Namen ihrem charakteristischen Alarmruf, der wie 'dik-dik' klingt", teilt der Tierpark weiter mit.
"Trotz ihrer geringen Größe zeigen die Tiere spannende Verhaltensweisen"
Die Tiere leben meist paarweise in festen Revieren, sind tagaktiv und ernähren sich überwiegend von Blättern, Trieben, Knospen und Früchten. Ihren Flüssigkeitsbedarf decken sie nahezu vollständig über ihre Nahrung.

"Mit den Kirk-Dikdiks bereichern wir den Tierbestand in Hellabrunn um eine faszinierende Antilopenart, die viele Besucherinnen und Besucher vermutlich noch nicht kennen", sagt Lena Bockreiß, die in Hellabrunn als Kuratorin unter anderem für Huftiere zuständig ist: "Trotz ihrer geringen Größe zeigen die Tiere spannende Verhaltensweisen und sind eine schöne Ergänzung unseres Tierbestands."
Kirk-Dikdiks in Hellabrunn: Derzeit keine gefährdete Art
Kirk-Dikdiks gelten laut der International Union for Conservation of Nature (IUCN) als dem weltweit größten und ältesten globalen Netzwerk für Natur- und Artenschutz derzeit nicht als gefährdete Art.

"Dennoch sind ihre natürlichen Lebensräume durch Veränderungen der Busch- und Savannenlandschaften verschiedenen Herausforderungen ausgesetzt", heißt es im Tierpark.
Die Haltung der Art im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) unterstützt die koordinierte Zucht innerhalb zoologischer Einrichtungen mit dem Ziel, genetisch vielfältige Populationen zu erhalten und wertvolles Wissen über die Art zu bewahren.