Shishatabak geschmuggelt: Zoll erwischt Mann am Münchner Flughafen

Ein 33-jähriger Mann wollte bei seiner Ankunft am Münchner Flughafen rund 100 Kilogramm Shishatabak am Zoll vorbeischmuggeln. Doch der Schwindel flog auf, gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
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Der geschmuggelte Shishatabak. Der Mann brachte die Waren in fünf Reisekoffern nach München.
Zoll Der geschmuggelte Shishatabak. Der Mann brachte die Waren in fünf Reisekoffern nach München.

München - Am vergangenen Sonntag hat der Zoll am Münchner Flughafen rund 100 Kilogramm Shishatabak sichergestellt.

Ein 33-jähriger Mann hatte die Dutzenden Päckchen in fünf Reisekoffern dabei, bei seiner Ankunft baten ihn die Zöllner zur Kontrolle, nachdem er durch den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren gegangen war. Bei der Überprüfung entdeckten sie dann den unversteuerten Wasserpfeifentabak.

Tabak geschmuggelt: Strafverfahren eingeleitet

"Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet und der Wasserpfeifentabak sichergestellt", so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München.

Die Zöllner beschlagnahmten den Tabak, nach Abschluss des Verfahrens wird er vernichtet. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt München übernommen.

Unversteuerter Tabak unterscheidet sich nicht von anderen Schmuggelgütern. Auch Wasserpfeifentabak unterliegt in Deutschland der Tabaksteuer. Der Mindeststeuersatz beträgt 22 Euro pro Kilogramm, je nach Sorte und Kleinverkaufspreis. Als Nachweis der Versteuerung müssen auf den Tabakwaren deutsche Steuerzeichen angebracht sein. Ansonsten ist die Einfuhr illegal.

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