Sexuelle Belästigung im Regiozug an den Tegernsee: Täter gefunden, Opfer gesucht

Ein Mann hat im Zug von München Richtung Tegernsee mehrere Frauen sexuell belästigt. Dank Überwachungsvideos hat die Polizei ihn gefunden, aber zwei Opfer werden noch gesucht.
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Nach einer sexuellen Belästigung im Regionalzug sucht die Bundespolizei weitere Opfer.
Nach einer sexuellen Belästigung im Regionalzug sucht die Bundespolizei weitere Opfer. © dpa/Sven Hoppe (dpa)

Das war alles auf Video: Ein 28 Jahre alter Mann stieg am Samstag, 7. Februar, um 15.40 Uhr am Münchner Hauptbahnhof in einen Zug in Richtung Tegernsee. Dann, noch bevor der Zug losfuhr, packte er laut Bundespolizei sein Glied aus und nahm sexuelle Handlungen vor. Das geschah laut Polizei während der Fahrt zielgerichtet gegenüber mindestens drei Frauen, bis der Mann am Bahnhof Warngau ausstieg. Zwei der Opfer sucht die Bundespolizei nach wie vor. 

Sexuell belästigt im Zug an den Tegernsee: Polizei sucht Opfer

Das erste Opfer, eine 53-jährige Frau aus Niederbayern, erstattete zwei Tage nach der Zugfahrt Anzeige. Die Bundespolizei wertete Videomaterial der Überwachungskameras am Bahnsteig und im Zug aus.

Sie konnte den Mann zunächst als unbekannten Tatverdächtigen identifizieren. Mehr als einen Monat später, am 21. März, hat eine Bundespolizistin den Mann am Hauptbahnhof wiedererkannt. Es bestünden laut Bundespolizei bei solchen Delikten "gute Aufklärungschancen", wenn sie angezeigt werden. Die Videoaufzeichungen müssen allerdings nach einer gewissen Frist gelöscht werden. 

Die Bundespolizei sucht nun die weiteren Opfer, die sie auf den Überwachungsvideos erkannt hat, und zwar: 

  • Eine Frau, ca. 20-30 Jahre alt, schwarze Haare (Dutt), dunkler Parka mit Fellkragen, hellgraue Stirnband, schwarze Tasche, hellgraue Jeans
  • Eine Frau, ca. 16-25 Jahre alt, dunkelblonde/hellbraune Haare, schwarze Hose, dunkle Jacke mit weißem Kragen, beige Handtasche

Mögliche Zeuginnen oder die Opfer selber werden gebeten, sich bei der Bundespolizei telefonisch unter 089 515 55 00 zu melden. 

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  • Witwe Bolte vor 28 Minuten / Bewertung:

    Wäre ich Zeugin, würde ich mich wahrscheinlich nicht melden. Kommt es zum Prozess, muss man einen Urlaubstag opfern, vor Gericht alle Details zum "besten Stück" des Exhibis schildern und am Schluss gibts eh nur eine milde Strafe für den Typen.

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  • Chris_1860 vor 48 Minuten / Bewertung:

    Ergänzung aus dem offiziellen Polizeibericht der Bundespolizei:

    "Am 21. März 2026 erkannte eine Bundespolizistin den Mann im Rahmen einer Streife am Münchner Hauptbahnhof wieder. Es handelt sich um einen 28-jährigen spanischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in München."

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  • Gelegenheitsleserin vor 42 Minuten / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Chris_1860

    @Chris_1860
    "Ergänzung aus dem offiziellen Polizeibericht der Bundespolizei"

    Leider ist diese Ergänzung bei der Suche nach den beiden betroffenen Frauen keine Hilfe.

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