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Sechsstelliger Schaden: Münchner schwer verletzt aus Wohnung in Bogenhausen gerettet

Ein 55-jähriger Bewohner ist bei einem Brand in seiner Wohnung in Bogenhausen schwer verletzt worden.
von  André Wagner
Die Feuerwehr rettete einen schwer verletzten Mann aus dessen Brandwohnung. (Symbolbild)
Die Feuerwehr rettete einen schwer verletzten Mann aus dessen Brandwohnung. (Symbolbild) © Philipp von Ditfurth/dpa

Bei einem Wohnungsbrand in Daglfing ist der Bewohner fast ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtet, wurden mehrere Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Laubaner Straße auf den Alarm eines Rauchmelders aufmerksam, der aus einer der Wohnungen im Bogenhauser Stadtbezirk zu hören war.

Als der 55-jährige Bewohner weder auf Klingeln noch Klopfen seiner Nachbarn reagierte, öffneten diese die Wohnungstür gewaltsam. Da die Wohnung schon total verraucht war, konnten sie diese nicht betreten und alarmierten daraufhin die Feuerwehr.

Über das Treppenhaus kommend, verschafften sich die alarmierten Einsatzkräfte über die Eingangstür Zutritt zur Brandwohnung. Im Inneren fanden sie den schwer verletzten 55-Jährigen bewusstlos vor.

Bewohner wird schwer verletzt aus Brandwohnung gerettet

Während sich ein Teil der Feuerwehrleute mit der Bekämpfung der Flammen beschäftigte, rettete ein anderer den Bewohner und übergab den Schwerverletzten einem Notarztteam. Nach einer Erstversorgung am Einsatzort wurde er im Anschluss mit einer schweren Rauchvergiftung und Brandwunden dritten Grades in den Schockraum eines Münchner Krankenhauses transportiert. Dort wird er nun auf der Intensivstation behandelt, laut Polizei sei sein Zustand stabil, Lebensgefahr bestehe nicht.

Nachdem der Brand in der Wohnung gelöscht worden war, wurde das gesamte Gebäude noch entraucht. Anschließend konnten die anderen Bewohner des Hauses in ihre eigenen vier Wände zurückkehren.

Sechsstelliger Sachschaden

Die Brandwohnung selbst ist derzeit nicht bewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 200.000 Euro. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist nun Teil der polizeilichen Ermittlungen. Derzeit gilt ein technischer Defekt als Brandauslöser.

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