Schwert-Mann löst Polizeieinsatz in München aus – SEK muss eingreifen

Ein 45-jähriger Münchner bedroht in seiner Wohnung einen Gast mit einem Schwert. Einsatzkräfte des SEK müssen eingreifen.
von  André Wagner
In Nymphenburg hat ein 45-Jähriger seinen Gast mit einem Schwert bedroht, das SEK musste eingreifen. (Symbolbild)
In Nymphenburg hat ein 45-Jähriger seinen Gast mit einem Schwert bedroht, das SEK musste eingreifen. (Symbolbild) © Daniel Karmann/dpa

Ein 45-Jähriger aus München hat am frühen Mittwochabend einen größeren Polizeieinsatz in Nymphenburg verursacht. Wie die Polizei mitteilte, sei sie gegen 18.30 Uhr über eine Bedrohungssituation informiert worden. Demnach bedrohte der 45-jährige Münchner in seiner Wohnung, aus bisher unbekanntem Grund seinen 49-jährigen Gast, ebenfalls in München wohnhaft, mit einem Schwert, zuvor soll er lautstark randaliert haben.

Die alarmierte Polizei begab sich mit mehreren Streifenwagen zum Einsatzort, auch Mitglieder des Sondereinsatzkommandos (SEK) waren an dem Einsatz beteiligt. In der gemeldeten Wohnung konnten die SEK-Einsatzkräfte den 45-Jährigen antreffen und festnehmen. Der 49-Jährige blieb Polizeiangaben zufolge unverletzt.

Täter psychisch labil: 45-Jähriger ist polizeibekannt

In der Wohnung des Tatverdächtigen, der psychisch labil und daher bereits polizeibekannt ist, konnte die Polizei mehrere Hieb- und Stoßwaffen finden und sicherstellen.

Der 45-Jährige wurde in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Gegen ihn wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung ermittelt.

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