Schwerpunktkontrolle in München: Polizei zeigt 240 Autofahrer an

Schwerpunktkontrollen in der ganzen Stadt. Sieben Fahrer müssen Führerschein abgeben.
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In München zeigte die Polizei bei einer Schwerpunktkontrolle 240 Autofahrer an. (Symbolbild)
Paul Zinken/dpa In München zeigte die Polizei bei einer Schwerpunktkontrolle 240 Autofahrer an. (Symbolbild)

München - An 19 verschiedenen Stellen im Stadtgebiet zogen Polizisten bei der Schwerpunktaktion am Dienstag Autofahrer aus dem Verkehr, die während der Fahrt mit ihrem Handy telefonierten. 240 Fahrer und fünf Radler wurden laut Präsidium erwischt und entsprechend angezeigt.

Zwei der gestoppten Autofahrer hatten keinen Führerschein, was für die Betreffenden zusätzlichen Ärger bedeutet. Sieben Fahrer standen laut Testergebnis unter Drogeneinfluss, einer war laut Alkotest erheblich betrunken.

Handy am Steuer ist gefährlicher als Aklohol

Eine Studie der Allianz-Versicherung belegt, dass Handys im Straßenverkehr das Unfallrisiko signifikant erhöhen. In der Studie gab nahezu jeder zweite Führerscheinbesitzer zu, dass er während der Fahrt aufs Handy schaut. Laut Allianz spielt Ablenkung bei elf Prozent der Autounfälle mit hohem Sachschaden eine Rolle. Damit wäre Ablenkung für die Unfallstatistik sogar bedeutsamer als Alkohol am Steuer, der bei neun Prozent der Unfälle im Spiel ist. Essen, Trinken und Rauchen sind ebenfalls weit verbreitet, das sagten mindestens 40 Prozent der Befragten.

Der ADAC hat errechnet, dass, wer bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h nur zwei Sekunden lang unachtsam ist, fast 28 Meter wie im Blindflug im Auto zurücklegt.

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