Schwerpunktkontrolle in München: Dutzende Fahrer aus dem Verkehr gezogen

Die Münchner Polizei hat von Freitag (20. März, 18 Uhr) bis Samstag (2.30 Uhr) Uhr Münchner Autofahrer mit einer Schwerpunktkontrolle auf der Leopoldstraße überrascht. Wieder einmal zeigte sich, dass auf der Strecke viele Autofahrer teils deutlich zu schnell unterwegs sind, gerade wenn es Richtung Abendstunden geht. Aber nicht nur das.
Die Polizeiinspektionen Schwabing, Maxvorstadt und Milbertshofen kontrollierten gemeinsam vorbeifahrende Fahrzeuge. Bei den mobilen Kontrollen wurden drei Strafanzeigen, darunter Trunkenheit im Verkehr und zwei Beleidigungsanzeigen, sowie 27 Ordnungswidrigkeitenanzeigen ausgestellt. 17 Anzeigen wegen unnötigem Lärm, vier Fahrer fuhren über Rot und eine Anzeige ging wegen erheblicher technischer Mängel am Fahrzeug raus.
Drogen, Alkohol, Beleidigungen: Alles dabei
Drei Mal hielt die Polizei Fahrer auf, die ganz offensichtlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss standen. Die Beamten sprachen zudem mehrere Verwarnungen aus und haben weitere drei Mal die Weiterfahrt wegen erhöhter Verkehrsgefahr verhindert.
Bei den stationären Geschwindigkeitsmessungen wurden 65 Fahrer registriert, die zu schnell waren. 18 Anzeigen setzte die Polizei auf, zwölf Mal sprach sie Fahrverbot aus, dazu 47 Verwarnungen. Der schnellste Fahrer an dem Abend war mit 100 km/h unterwegs. Erlaubt waren 50 km/h.