Schwerer Unfall auf dem Mittleren Ring: Ein Toter, mehrere Verletzte

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Freitagabend den Mittleren Ring in München über Stunden lahmgelegt. Zwischen dem Ende der A8 und der Hechtseestraße kam es in Fahrtrichtung Norden zu einer folgenschweren Kollision mit mehreren beteiligten Fahrzeugen.
Nach ersten Erkenntnissen prallte ein Kia aus bislang ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit auf das Heck eines Toyotas. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Toyota rund 20 Meter nach vorne geschleudert und gegen einen Lichtmast auf dem Mittelstreifen gedrückt.
Für den Toyota-Beifahrer kam jede Hilfe zu spät
Der Kia geriet anschließend außer Kontrolle, kam von der Fahrbahn ab, riss ein Verkehrszeichen um und prallte zunächst gegen ein Wohnhaus, bevor das Fahrzeug frontal an einem weiteren Lichtmast zum Stehen kam. Ein drittes Auto wurde ebenfalls beschädigt.

Für den Toyota-Beifahrer kam jede Hilfe zu spät. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten den Mann in einer sogenannten Schnellrettung aus dem Fahrzeug und reanimierten ihn noch an der Unfallstelle. Er erlag wenig später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die beiden Fahrer wurden verletzt und medizinisch versorgt.

Wenige hundert Meter vor der Unfallstelle, in der Chiemgaustraße, hatte sich kurz davor bereits ein weiterer Auffahrunfall ereignet. Ob beide Ereignisse miteinander in Zusammenhang stehen und der Fahrer des Kia möglicherweise auch daran beteiligt war, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Das Unfallkommando der Polizei sowie eine Gutachterin sicherten noch in der Nacht die Spuren.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Die Hintergründe des Geschehens sind derzeit noch unklar.