Schwerer Unfall am letzten Wiesn-Tag: Ermittler nennen neue Details

Der letzte Tag des Oktoberfests wird erneut von einem Unfall an einem Fahrgeschäft überschattet. Was bisher bekannt ist.
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Die Polizei sperrte die Schiffsschaukel ab.
Die Polizei sperrte die Schiffsschaukel ab. © Felix Hörhager/dpa

Update von Montag, 5.10.: Nach dem schweren Unfall eines Mitarbeiters einer Schiffsschaukel auf dem Oktoberfest will die Kriminalpolizei nun klären, wie es dazu kommen konnte. Die Ermittler werden einem Polizeisprecher zufolge Zeugen befragen und mögliche Videoaufnahmen auswerten. Die Ermittlungen werden demnach mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Bei dem Unfall an der historischen Schiffsschaukel war ein 47-Jähriger am Morgen des letzten Oktoberfest-Tages nach Angaben der Polizei schwer verletzt worden. Rettungskräfte hatten den Mann wiederbeleben müssen. Er liegt auf der Intensivstation eines Krankenhauses.

Unfall auf dem Oktoberfest: Fahrgäste waren nicht in Gefahr

Der Mann habe sich "in einem Bereich aufgehalten, wo er nicht hingehen darf", sagte der Münchner Polizeisprecher Thomas Schelshorn später. Dort sei er von der Schaukel erfasst worden. Diese traf ihn nach Angaben der Aicher-Ambulanz auf der Wiesn im Bereich der Halswirbelsäule. Fahrgäste waren der Polizei zufolge nicht in Gefahr.

Bereits am dritten Wiesn-Tag war es zu einem tödlichen Unfall an einem Freefall-Tower gekommen: Ein 52-jähriger Sicherheitsmitarbeiter war unter einer Gondel eingeklemmt worden und später im Krankenhaus gestorben.

Am letzten Wiesn-Tag: Unfall an Schiffsschaukel

Erstmeldung vom Sonntag, 4.10.: Am letzten Tag des Oktoberfests hat es einen Unfall an der Schiffsschaukel gegeben. "Der Rettungsdienst ist vor Ort", sagte ein Sprecher der Wiesnwache der Polizei.  Nach Angaben der Feuerwehr wurde ein Mitarbeiter (47) der Schiffschaukel auf der Oidn Wiesn gegen 10.15 Uhr von einer schwingenden Schaukel getroffen. Wie viele Personen sich zu diesem Zeitpunkt in der Schaukel befanden, ist aktuell nicht bekannt.

Der Betrieb an der Schiffsschaukel wurde gestoppt.
Der Betrieb an der Schiffsschaukel wurde gestoppt. © Felix Hörhager/dpa

Die Schaukel traf den rumänischen Mitarbeiter am Kopf. Der Mann wurde sofort von einem Notarzt versorgt und unter laufender Reanimation in eine Klinik gebracht. Nach Angaben der Feuerwehr habe er schwerste Verletzungen erlitten und befinde sich in einem kritischen Zustand. Die Zeugen werden vor Ort betreut. Die Polizeiinspektion K13 Schwabing ermittelt bereits auf der Oidn Wiesn. Laut Angaben der Polizei sollen Fahrgäste und Besucher nicht gefährdet gewesen sein. 

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  • HanneloreH vor 19 Stunden / Bewertung:

    Das war wohl die gefährlichste Wiesn die wir in den letzten Jahren hatten

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  • 1Muenchner vor 19 Stunden / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von HanneloreH

    Das ist eine verzerrte Wahrnehmung. Die Wiesn ist durch diese Unfälle nicht gefährlicher als sonst auch. Soweit bekannt ist, sind bei beiden Unfällen Mitarbeiter betroffen, die sich im Gefahrenbereich aufgehalten haben. Dem Mitarbeiter alles Gute und toi toi toi!

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