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Schwerer Bus-Unfall in München – Mädchen (13) stirbt noch vor Ort

Ein Linienbus prallt in München gegen eine Mauer – die Folgen sind schwer. Ein Mädchen stirbt, mehrere Menschen werden verletzt. Was bis jetzt bekannt ist und wie sich Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter zu dem tragischen Unglück äußert.
dpa, Franziska Hubl,
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Ein Linienbus wird nach seinem Aufprall auf eine Betonmauer geborgen.
Stefan Puchner (dpa) 6 Ein Linienbus wird nach seinem Aufprall auf eine Betonmauer geborgen.
Bei dem Unfall kam eine Person ums Leben
Stefan Puchner (dpa) 6 Bei dem Unfall kam eine Person ums Leben
Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, eine Person schwer, sechs leicht.
Stefan Puchner (dpa) 6 Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, eine Person schwer, sechs leicht.
Ein Bus ist in München gegen eine Mauer gekracht.
Stefan Puchner/dpa 6 Ein Bus ist in München gegen eine Mauer gekracht.
Die Feuerwehr war am späten Nachmittag vor Ort.
Stefan Puchner/dpa 6 Die Feuerwehr war am späten Nachmittag vor Ort.
31.01.2026, Bayern, München: Feuerwehrleute stehen neben einem verunglückten Linienbus. Bei dem Unfall kam eine Person ums Leben, mehrere wurden verletzt.
Stefan Puchner/ dpa 6 31.01.2026, Bayern, München: Feuerwehrleute stehen neben einem verunglückten Linienbus. Bei dem Unfall kam eine Person ums Leben, mehrere wurden verletzt.

Bei einem schweren Busunfall im Osten Münchens ist ein Fahrgast gestorben – mehrere Menschen wurden schwer verletzt. Nach Angaben eines Polizeisprechers war ein Linienbus im Stadtteil Trudering gegen die Mauer eines Gebäudes gefahren. Wie ein Sprecher der Polizei auf Anfrage der AZ-Redaktion mitteilte, handelt es sich bei der toten Person um ein 13-jähriges Mädchen. Sie erlag ihren Verletzungen noch vor Ort.

Zudem sind sechs weitere Personen Polizeiangaben zufolge verletzt. Wie die Beamten am Sonntagmorgen gegenüber der AZ mitteilen, handelt es sich aktuell um 1 schwerverletzte Person und 6 leichtverletzte. Laut dpa gehört auch der 38-jährige Busfahrer zu den Verletzten. Eingangs hieß es von der Polizei, dass mehr als zehn Menschen verletzt wurden.

In den sozialen Medien meldet sich auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter zu Wort. Er wurde noch am Samstag von der Polizei darüber informiert wurde, dass ein "Bus aufgrund eines medizinischen Notfalls des Fahrers in Trudering in der Feldbergstraße ungebremst in eine Gebäudemauer gefahren" ist. Er berief sich dabei auf die Einsatzleitung und den Chef der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG). "Meine Gedanken sind bei den Eltern und den Angehörigen und Freunden des jungen Mädchens", so Dieter Reiter auf Instagram. Auch zu den weiteren Schwerverletzten äußert sich Münchens OB. Er wünscht ihnen, "dass sie alle wieder vollständig gesund werden" und eine "gute Besserung." 

Ein Bus ist in München gegen eine Mauer gekracht.
Ein Bus ist in München gegen eine Mauer gekracht. © Stefan Puchner/dpa

Am Samstag war die Feuerwehr mit zahlreichen Einsatzkräften am Unfallort damit beschäftigt, die Verletzten zu versorgen. 

Am Nachmittag war die Polizei noch länger am Unfallort im Einsatz und mit Bergungsarbeiten des Busses beschäftigt. Hilfskräfte des Zentralen Psychologischen Dienst der Polizei (ZPD) und des Kriseninterventionsteams (KIT) betreuten die Angehörigen. Die Straße musste zwischenzeitlich gesperrt werden. Die Polizei schätzte den Schaden auf mehrere Tausend Euro.

Die genaue Ursache des Unglücks ist auch am Sonntagvormittag weiterhin unklar. Sicher ist aktuell nur, dass ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden könne, so die Polizei gegenüber der AZ am Sonntagmorgen. Ob ein gesundheitliches Problem bei dem Busfahrer tatsächlich eine Rolle für den tragischen Unfall spiele, ermittele die Polizei weiter. 

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  • Wickie712 vor 10 Minuten / Bewertung:

    Medizinische Notfälle kommen bei Kraftfahrern vor, leider kein Einzelfall.
    Wenn es eine innere Ursache ist, ist es nicht einmal ein Arbeitsunfall für den die BG am Schluß aufkommt.
    Bei dem leider verstorbenen Mädchen weiß man nicht, ob es der Schulweg war, wenn ja, wäre sie über die Unfallkasse versichert.

    Es ist aber egal, ob und wie jemand versichert war, es bringt kein Geld etwas den Familien, die nun ihr Kind zu Grabe tragen müssen. Auch den Busfahrer wird es jahrelang belasten.

    Allen Verletzten Gute Besserung, den Familien wünsche ich viel Kraft und Zeit um alles zu verarbeiten.

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  • Knoedel vor 43 Minuten / Bewertung:

    Bei aller Tragik, was mich immer stört ist die Standartfloskel “Meine Gedanken sind bei den…“
    Was bringt das, wem hilft das, was soll das? Die Gedanken kommen auch nicht hilfsunterstützend bei den Angehörigen an. Das wäre ja Magie.
    Genauso nichtssagend wie ein unbekanntes anonymes R.I.P.
    Auch für den Busfahrer ist das eine schlimme Situation. Bei diesem “unterbezahlten“ Job stehts du immer mit einem Bein im Gefängnis.
    Das Leben kann manchmal sehr grausam sein.

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  • Der Münchner vor 52 Minuten / Bewertung:

    Die Buslinie in Trudering dürfte von einem Subunternehmer betrieben werden!
    Also hat die SW//M / MVG und deren Fahrer erst mal gar nix mit dem Unfall damit zu tun.

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