Schuh verloren: Mann wagt sich in das Bison-Gehege des Münchner Tierparks Hellabrunn

Der 23-Jährige kletterte am Sonntagabend über den Zaun des Tierparks in das Bisongehege. Wieso er das tat? Dazu gibt es eine ganz eigene Erklärung. 
Ralph Hub
Ralph Hub
|
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Bisons wirken von der äußeren Erscheinung her eher träge, sie sind aber manchmal auch unberechenbar und zählen zu den gefährlichsten Tieren Nordamerikas.
Bisons wirken von der äußeren Erscheinung her eher träge, sie sind aber manchmal auch unberechenbar und zählen zu den gefährlichsten Tieren Nordamerikas. © Sina Schuldt

Bisons sind alles andere als Kuscheltiere. Obwohl sie von ihrer äußeren Erscheinung her eher träge wirken, sind sie manchmal unberechenbar und zählen zu den gefährlichsten Tieren Nordamerikas. In ihrer ursprünglichen Heimat in der Prärie verletzen die Tiere mehr Menschen als Bären oder Wölfe.

Bisons, die als Horntiere zur Gattung der Rinder zählen, wiegen zwischen 450 und über 900 Kilo. Sie können bis zu 55 km/h schnell rennen. Die Exemplare im Münchner Tierpark Hellabrunn sind dagegen eher gemütliche Zeitgenossen und offensichtlich schwer zu reizen. Ein Glück für einen 23-Jährigen aus München, der sich am Sonntagabend in das Freigehege der Bisons "verirrte".

Plötzlich war der Schuh weg

Der Münchner war an der Isar unterwegs und kickte mit den Füßen gegen 22.15 Uhr ein paar Steine herum. Dabei löste sich sein Schuh und flog über den rund zwei Meter hohen Zaun des Tierparks. Der Mann kletterte trotz knapp 1,5 Promille über den Zaun. Damit stand er aber mitten im Freigehege der Bisonherde. Raus kam der Münchner aus eigener Kraft nicht mehr. Und weil er sich zudem verlaufen hatte und nicht mehr wusste, wo er sich befand, rief er per Handy die Polizei zu Hilfe. Ein Mitarbeiter des Tierparks und eine Polizeistreife machten sich auf die Suche nach dem nächtlichen Besucher. Gegen 22.45 Uhr fanden sie den 23-Jährigen. Bis auf eine Kopfplatzwunde und ein paar Kratzer war er unverletzt. Woher die Blessuren stammen, ist unklar. Offenbar nicht von den Bisons, die blieben friedlich.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.