Schnäppchenjäger aufgepasst: Flughafen München versteigert Fundstücke
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was verlieren. Und wenn einer es findet, dann landet es oftmals im Fundbüro. So auch beim Flughafen München, in dessen Fundbüro Jahr für Jahr die unterschiedlichsten Sachen abgegeben werden, die andere Fluggäste verloren oder vergessen haben.
Mindestens sechs Monate, so lange dauert die gesetzlich vorgegebene Frist, müssen die Fundstücke aufbewahrt werden, dann gehen sie in den Besitz der Flughafen München GmbH über.
Und die versteigert die Fundstücke anschließend für den guten Zweck. Und wer sich mal auf Schatzsuche begeben möchte und bei der Fundstück-Auktion des Münchner Flughafens vielleicht ein Schnäppchen machen möchte, hat beim Siedlerfest Karlsfeld die Gelegenheit dazu.
Flughafen versteigert Fundstücke auf dem Siedlerfest Karlsfeld
Am kommenden Samstag, 11. Juli, ab 13 Uhr findet auf dem Festplatz am Karlsfelder See wieder eine Versteigerung der Fundstücke statt, die am Flughafen abgegeben und von deren Eigentümern nie abgeholt wurden.
Für Interessierte wartet am Wochenende eine große Auswahl an attraktiven Auktionsobjekten. Dazu zählen unter anderem zahlreiche Schmuckstücke, hochwertige Armbanduhren namhafter Hersteller, Smartwatches sowie verschiedene Kameras und Elektronikartikel. Versteigert werden unter anderem ein Tiffany Armband, eine Samsung Galaxy Watch 4, eine Nintendo Switch, mehrere E-Book-Reader sowie unterschiedliche Kamera-Modelle und Zubehör.

Auch die beliebten Überraschungs- und Themenkoffer kommen beim Siedlerfest unter den Hammer. Ergänzt wird das Versteigerungsangebot durch zahlreiche Alltags- und Freizeitgegenstände, darunter Handkettensägen und Motorsägen, Powerbanks, Kinderausstattung, Sportartikel, Taschen, Kosmetikartikel sowie Spielzeug.
Versteigerungserlös geht an karitative Zwecke
Wer eines oder mehrere der Fundstücke ersteigern möchte, hat im Vorfeld der Auktion, von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr, die Möglichkeit, die Auktionsgegenstände vor Ort zu besichtigen.
Die Fundsachen werden an die jeweils meistbietende Person verkauft, die ersteigerten Fundstücke müssen unmittelbar vor Ort in bar bezahlt werden.
Ein Teil des Gesamterlöses der Versteigerung kommt karitativen Zwecken in der Flughafenregion zugute, die unterstützten Einrichtungen werden dabei von den beteiligten Gemeinden vorgeschlagen.
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