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Schmerzinstitut München: Lebensqualität durch sanfte Therapie gegen Schmerzen

Prof. Dr. Bauermeister macht die Ursache chronischer Schmerzen sichtbar – so kann er die Schmerzen an der Wurzel packen, um die Schmerzursache zu beseitigen
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Die Ultraschall-Elastographie ist ein neues bildgebendes Verfahren in der  Schmerzdiagnostik. Im Jahr 2000 begann Dr. Bauermeister erste Forschungen, um Triggerpunkte – die häufigste Ursache von Schmerzen des Bewegungsappates sichtbar zu machen.
Die Ultraschall-Elastographie ist ein neues bildgebendes Verfahren in der Schmerzdiagnostik. Im Jahr 2000 begann Dr. Bauermeister erste Forschungen, um Triggerpunkte – die häufigste Ursache von Schmerzen des Bewegungsappates sichtbar zu machen. © Schmerzinstitut München

Entsprechend den Ergebnissen einer aktuellen Studie von Prof. Bauermeister gilt die Wirksamkeit der neuen sanften Schmerztherapie mit fokussierten elektromagnetischen Wellen als nachgewiesen. Die Studienergebnisse: Von 41 Patienten im Alter von 21 bis 85 Jahren und bei einer durchschnittlichen Schmerzdauer von elf Jahren zeigten 40 Patienten eine deutliche Verbesserung ihrer Beschwerden bis hin zur völligen Schmerzfreiheit. Nur ein Einziger in dieser Studie hatte keine dauerhafte Linderung. Die häufigsten Schmerzregionen waren Bandscheibenbeschwerden im Lendenbereich, Beschwerden in der Hüfte, in den Beinen, im Knie sowie im Nacken- und Schulterbereich.

Triggerpunkte lösen Schmerzen aus

Prof. Dr. Bauermeister findet den Ursprung von Schmerzen, indem er die
Auslöser – die sogenannten Triggerpunkte – mittels Ultraschall-Elastografie
sichtbar macht.
Prof. Dr. Bauermeister findet den Ursprung von Schmerzen, indem er die Auslöser – die sogenannten Triggerpunkte – mittels Ultraschall-Elastografie sichtbar macht. © Schmerzinstitut München

Der Erfolg der neuen Methode, so Prof. Bauermeister, liegt darin, dass die Ursache der Schmerzen – die sogenannten Triggerpunkte – mit der Ultraschall-Elastografie sichtbar gemacht werden. Damit lässt sich die Schmerzursache erkennen und behandeln, und nicht das Symptom. Triggerpunkte sind die häufigste Ursache von Schmerzen des Bewegungssystems. Man findet sie in den Faszien und Muskeln als mikroskopisch kleine Verdickungen. Es sind Entzündungsherde die Schmerzen, Taubheit, Kribbeln und Muskelkrämpfe auslösen. Sie befinden sich aber nicht dort, wo man den Schmerz spürt, sondern oft weiter entfernt davon. Leider werden sie mit der Kernspintomografie – das Standardverfahren für die Bildgebung in der Orthopädie – nicht abgebildet. Deshalb setzt Prof. Dr. Bauermeister die Ultraschall-Elastografie ein und macht so die sonst unsichtbaren Triggerpunkte sichtbar. Sie sind auf dem Bildschirm als rote und gelbe Punkte, Streifen oder Flächen zu sehen. Prof. Bauermeister untersucht den gesamten Körper von Kopf bis Fuß, um alle wichtigen Triggerpunkte zu finden. Entscheidend für den Therapieerfolg ist, die härtesten Triggerpunkte zu finden und zu behandeln. Die Härte berechnet das Ultraschallgerät exakt für jeden Punkt und weist den Weg für die Therapie.

Sanfte Therapie gegen den Schmerz

Sind die Triggerbereiche identifiziert – und es gibt mehrere Trigger für einen Schmerz – setzt bei Prof. Dr. Bauermeister die Behandlung mit dem Super Inductive System ein. Das einzigartige Gerät ermöglicht dabei dank eines hochenergetischen Magneten, der therapeutische Wellen tief ins Gewebe schickt, die Behandlung größerer Bereiche. Das leichte Kribbeln des fast lautlosen Geräts empfinden die Patienten als angenehm. Diese Methode ist eine Weiterentwicklung der von Prof. Bauermeister entwickelten Triggerpunkt-Stoßwellen-Therapie.

Wie schnell spüren Patienten den Erfolg der Behandlung?

Innerhalb von sechs Besuchen beginnen die meisten Patienten eine erste Verbesserung zu spüren, die sie nicht mehr für möglich gehalten hätten.

— Prof. Dr. Bauernmeister

Die Gesamtzahl der Behandlungen ist individuell unterschiedlich und hängt ab von der Anzahl der Schmerzregionen und der Schmerzdauer.

Therapie in Corona-Zeiten

Die Therapie kann berührungslos auch durch Kleidung erfolgen, so dass Patienten keine Sorge vor Virenübertragung haben müssen. Der Therapiekopf ist gut desinfizierbar, ebenso der Schallkopf des Elastografie-Gerätes. Allen Vorschriften der Hygieneverordnung wird im Schmerzinstitut Muenchen Genüge getan, inklusive dem Tragen eines Mundschutzes.

Ultraschall-Elastografie des Rückens

© Schmerzinstitut

Bei Rückenschmerzen zeigen sich viele Triggerpunkte (rot-braun) in der oberflächlichen Rückenfaszie oder in den darunter liegenden Muskeln. Die Rückenfaszie ist mit einer Härte von durchschnittlich 148 kPascal weicher als die Rückenmuskeln, die eine Härte von 262 kPascal zeigen.

Um Rückenschmerzen erfolgreich zu behandeln, muss man jedoch die Muskeln und Faszien vom Nacken, den Hüften und Beinen bis zu den Füßen auf Triggerpunkte untersuchen. Selbst Triggerpunkte der Nacken- und Schultermuskeln können Schmerzen im unteren Rücken verursachen. Da die Triggerpunkte selbst spontan nicht schmerzen, kommt man, wenn man die Trigger-Medizin nicht kennt, auch nicht auf die Idee nach ihnen zu suchen.

Zur Person von Prof. Dr. Bauermeister

Prof. Dr. Bauermeister ist amerikanischer Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation. Seine Erfahrungen hat er in den USA an renommierten Schmerzkliniken gesammelt. 1988 kam er zurück in seine Heimat Deutschland, um hier die Rolle eines Pioniers in der Schmerzdiagnostik und Therapie einzunehmen. So war er Pionier der Triggerpunkt-Stoßwellentherapie und der Triggerpunkt-Ultraschall-Elastografie. Über die Jahre machte er sich durch seine weltweiten Vorträge und Ausbildungsaktivitäten in Fachkreisen einen Namen. Seit 2016 besteht eine wissenschaftliche Kooperation zwischen dem Schmerzinstitut München und der Kharkiv National Medical University. 2017 wurde ihm dort der Titel Prof. h.c. verliehen. Seit 2018 ist er angestellter Professor in der Abteilung für Physikalische Rehabilitation und Sportmedizin der Kharkiv National Medical University. Auch in Deutschland kooperiert Prof. Bauermeister mit verschiedenen Universitäten und betreut Studenten und Doktoranden bei Elastografie-Forschungsprojekten.

Weitere Informationen zu Schmerzinstitut München

Schmerzinstitut München
Prof. Dr. W. Bauermeister
Toni-Schmid-Straße 45
81825 München

089/426112
kontakt@schmerzinstitut.de
www.schmerzinstitut.de

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