Schlagstock-Einsatz am Gärtnerplatz: Mann verletzte sich selbst

Einer der bei dem Polizeieinsatz am Gärtnerplatz vom vergangenen Wochenende Verletzten entlastet die Beamten. Die bei dem Handgemenge erlittenen Verletzungen habe er sich laut eigener Aussage am Boden liegend selbst zugefügt.
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Beliebter Treffpunkt bei den Münchnern: Der Gärtnerplatz. An schönen Abenden trafen sich hier zuletzt Hunderte Menschen.
Beliebter Treffpunkt bei den Münchnern: Der Gärtnerplatz. An schönen Abenden trafen sich hier zuletzt Hunderte Menschen. © Daniel von Loeper

München - Nachdem in der Nacht auf Samstag ein Einsatz der Polizei am Gärtnerplatz eskaliert ist, meldet sich nun einer der Betroffenen zu Wort.

Der 26-Jährige hatte sich im Rahmen des Vorfalls eine blutende Platzwunde an der Lippe zugezogen, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Nach ersten Erkenntnissen war man davon ausgegangen, dass diese durch einen Schlagstock der Beamten verursacht worden war.

Mann wusste nichts von Treffer mit Schlagstock

Wie die "Bild" berichtet, habe der Mann gegenüber der Staatsanwaltschaft ausgesagt, dass er sich die Verletzung tatsächlich selbst zugefügt habe,  als er am Boden lag. Dass er durch den Schlagstock getroffen worden sein soll, habe er erst am nächsten Tag aus der Presse erfahren.

In der jüngeren Vergangenheit hatte es am Gärtnerplatz immer wieder Polizeieinsätze wegen Feiernden gegeben.

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