Sanierung der Glyptothek in München: Neuer Glanz für Museumsbau

Das Gerüst an der Südseite der Glyptothek ist verschwunden, im Frühjahr 2021 soll das Museum wieder öffnen.
| AZ/dpa
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Ohne Gerüst: Die Glyptothek am Königsplatz.
Ohne Gerüst: Die Glyptothek am Königsplatz. © Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

München - Nun ist er wieder möglich, der unverstellte Blick auf die sanierte Fassade des Eingangsbereichs der Glyptothek. Ziemlich genau 200 Jahre nach seiner Erbauung strahlt das Gebäude am Königsplatz wieder wie neu, zumindest die südliche Seite, an der die Gerüste abgebaut wurden.

"Die Staatsbauverwaltung setzt mit dem raschen Fortschritt ein Zeichen für Kunst und Kultur, das Mut macht, gerade in Zeiten von Corona", sagte Bauministerin Kerstin Schreyer am Donnerstag. Und weiter: "Nach der Sanierung strahlt der südliche Portikus wieder wie ein antiker griechischer Tempel."

Der "älteste Museumsbau in München" sei "ein Highlight in unserem Kunstareal", betonte Kunstminister Bernd Sibler (beide CSU). Mit der Sanierung könne man das Bauwerk am Königsplatz weiterhin erhalten.

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Glyptothek: Eröffnung im Frühjahr 2021 geplant

Die Maßnahmen an der Glyptothek laufen seit 2019 – laut Bauministerium im Zeit- und Kostenrahmen. Bis 2021 sollen die restlichen Fassaden der Glyptothek saniert werden. Zudem sollen Bereiche im Inneren erneuert werden, wie die Sanitäranlagen und die Beleuchtung. Die Glyptothek soll im Frühjahr bei ausstehenden Restarbeiten wiedereröffnen. 

Das Museum wurde von 1816 bis 1830 unter König Ludwig I. gebaut und ist der antiken Skulpturenkunst gewidmet. Da die teils zerstörte Fassade in der Nachkriegszeit nur notdürftig saniert wurde, soll diese nach den ursprünglichen Plänen von Leo von Klenze wiederhergestellt werden.

 

 

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