Samenspende: So viel bekommt man(n) dafür in München

Wer in Deutschland Samen spenden möchte, der muss eine Samenbank aufsuchen, die seine Probe annimmt. Doch was erhalten die Spender für ihren Einsatz in Städten wie München, Düsseldorf oder zum Beispiel Hamburg?
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Für die Samenspende gibt es üblicherweise eine Aufwandsentschädigung.
imago/Christian Ohde Für die Samenspende gibt es üblicherweise eine Aufwandsentschädigung.

Wer in Deutschland Samen spenden möchte, der muss eine Samenbank aufsuchen, die seine Probe annimmt. Doch wie hoch ist die Vergütung für eine Samenspende in Städten wie München, Düsseldorf oder zum Beispiel Hamburg. Ein Telemedizin-Portal nennt Zahlen im Vergleich und beruft sich dabei auf eine aktuelle Untersuchung.

München - Für eine Samenspende bekommen die Geber üblicherweise eine Aufwandsentschädigung. Die Beträge können sich je nach Standort allerdings erheblich unterscheiden, wie das Telemedizin-Portal "Fernarzt" berichtet. Dies sei das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung, die die Vergütung für eine Spende in zwölf europäischen Nationen ermittelt hat.

In München gibt es 80 Euro pro Spende

Sogar innerhalb von Deutschland gebe es Unterschiede um bis zu 90 Euro je Spende, berichtet das Portal. Dies zeige der Vergleich von acht deutschen Samenbanken. Das Portal nennt dazu einige Zahlen: "Während es in Erlangen mit 130 Euro mit Abstand am meisten gibt, ist die Bezahlung im letztplazierten Hamburg mit 40 Euro deutlich geringer", heißt es in der Mitteilung.

Auf dem zweiten Rang befinden sich Essen und Düsseldorf, wo den Spendern eine Aufwandsentschädigung in Höhe von mindestens 100 Euro pro Abgabe ausgezahlt wird. In Düsseldorf sind dabei – je nach Qualität der Spende – bis zu 200 Euro pro Besuch möglich. Den dritten Rang teilen sich die Standorte Berlin, München und Saarbrücken mit 80 Euro Aufwandsentschädigung.

Für die Untersuchung hat "Fernarzt" nach eigenen Angaben im Dezember 2018 nach Samenbanken in den Hauptstädten von 28 europäischen Nationen recherchiert und die dortige Vergütung pro Spende angefragt. Insgesamt konnten demnach Zahlen aus 12 verschiedenen Ländern ermittelt werden.

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