Rund 50.000 beim Sportfestival am Königsplatz – Krause schürt Hoffnung auf Olympia

Der Königsplatz zwischen Glyptothek, Staatlicher Antikensammlungen und Propyläen stand am Sonntag ganz im Zeichen des Sports. Beim Münchner Sportfestival luden mehr als 50 Sportvereine und Anbieter dazu ein, rund 80 traditionelle, neue und inklusive Sportangebote auszutesten.
Egal ob Pickleball, Disc Golf, Hochseilgarten, Skimboarding, Cricket, Kopfballtischtennis oder historische Kampfkünste, die rund 50.000 Besucherinnen und Besucher konnten von 10 bis 18 Uhr die unterschiedlichsten Sportangebote hautnah und kostenlos ausprobieren.
OB Krause schürt Hoffnung auf Olympische Spiele in München
Eröffnet wurde das Sportfestival, welches vom Referat für Bildung und Sport bereits zum 15. Mal organisiert wurde, von Oberbürgermeister Dominik Krause, der nochmal den Status von München als Sportstadt herausstellte. "München ist eine Sportstadt – offen, aktiv und voller Begeisterung. Auf dem Königsplatz, inmitten tausender sportbegeisterter Menschen, spürt man sofort diese unglaubliche Energie: Menschen, die gemeinsam Neues ausprobieren wollen, Vereine, die mit Leidenschaft ihre Angebote vorstellen und Interessierten Tipps geben, und Athletinnen und Athleten, die andere inspirieren. Das ist München – offen, aktiv und voller Begeisterung für Bewegung und Sport", so das Stadtoberhaupt.

Auch der Hoffnung, dass in ein paar Jahren vielleicht wieder das Olympische Feuer in München brennt, gab Krause frischen Wind in die Segel: "Ich setze mich weiterhin mit ganzer Kraft und Leidenschaft dafür ein, die Olympischen und Paralympischen Spiele nach München zu holen. Denn München ist bereit, mit hervorragenden Vereinen, engagierten Sportlerinnen und Sportlern und Menschen, die Lust darauf haben, gemeinsam Großes zu erleben und ein neues Kapitel für den Sport in unserer Stadt zu schreiben."
Erfolgreiche Sportlerinnen unterstützen das Festival – willkommene Abwechslung für Bentele
Unterstützt wurde das Münchner Sportfestival durch fünf prominente Botschafterinnen, die mit ihren persönlichen Geschichten für Bewegung und Sport begeisterten: die zwölffache Paralympics-Siegerin im Biathlon und Langlauf, Verena Bentele, die zweifache Olympiateilnehmerin über 800 Meter, Christina Hering, die sechsfache Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger sowie Magdalena Matschina und Dajana Eitberger, die bei den Olympischen Spielen 2026 in Cortina Teamgold im Rodel-Doppelsitzer gewannen.
Gerade für Bentele dürfte das Sportfestival eine willkommene Ablenkung gewesen sein. Bis Ende Juni war die 44-Jährige die Vorsitzende des größten Sozialverbands Bayerns, dem VdK. Nach einem internen Zerwürfnis zwischen Bentele und den übrigen acht Mitgliedern des Landesvorstands trat Verena Bentele von ihrem Posten als VdK-Landeschefin zum 30. Juni zurück. Ihr Amt als Präsidentin des VdK Deutschlands, welches sie seit 2018 innehat, wird Bentele weiterhin ausführen.