Rund 1.000 Abtreibungsgegner demonstrieren in München

Bei einem Protestzug von Abtreibungsgegnern durch München kommt es zu zehn Anzeigen - und über 100 Fällen von "unmittelbarem Zwang" durch die Polizei.
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Eine Frau bei der Gegendemonstration zu der Aktion der Abtreibungsgegner in München.
Eine Frau bei der Gegendemonstration zu der Aktion der Abtreibungsgegner in München. © Tobias Hase/dpa

München - Zwischen 13 und 15.15 Uhr hatten sich am Samstag in der Münchner Innenstadt bis zu 600 Menschen zu einer Protestkundgebung gegen Abtreibungen  eingefunden, sowie rund 350 Gegendemonstrierende, wie die Polizei am Sonntag meldet. 

Auftakt war am Odeonsplatz. Anschließend zogen etwa 150 Personen über die Brienner Straße und den Karolinenplatz bis zum Königsplatz. Ab 13.30 Uhr fand hier eine Schlusskundgebung statt, bei der sich dann rund 600 Menschen versammelten. 

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Polizei setzt "unmittelbaren Zwang" ein

Bei den beiden Gegenveranstaltungen waren einmal etwa 200 und noch einmal rund 150 Personen anwesend, die versuchten, insbesondere den Zug zu stören. Die Polizei schirmte beide Veranstaltungen gegeneinander ab.

In über Hundert Fällen wurde dabei nach Polizeiangaben "unmittelbarer Zwang (...) in Form von Schieben und Drücken" angewandt. 

Zudem kam es nach dem jetzigen Erkenntnisstand zu mindestens zehn Anzeigen, unter anderem wegen versuchten Raubes, Widerstand, Körperverletzung, Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz und anderen Delikten.

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