Feuerwehreinsatz am Marienplatz: Mann muss mit Drehleiter aus Fenster gerettet werden
Aufregung am Marienplatz vor dem Alten Rathaus: Feuerwehr und Rettungsdienst rücken an. Im Spielzeugmuseum ist ein Besucher mit gesundheitlichen Problemen zusammengebrochen und benötigte dringend medizinische Hilfe.
Zu einem Notfalleinsatz vor historischer Kulisse ist es am Mittwoch gegen 11.30 Uhr in der Münchner Altstadt gekommen. Die Leitstelle hatte einen Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes zum Alten Rathaus am Marienplatz geschickt. Im dortigen Spielzeugmuseum war im zweiten Stock ein Mann kollabiert. Nachdem die Rettungswagenbesatzung den Patienten medizinisch versorgt hatte, stabilisierte sich dessen Zustand.
Zustand stabil, aber noch zu schwach auf den Beinen
Allerdings war der Besucher körperlich nicht in der Verfassung, aus eigener Kraft die Wendeltreppe hinabzusteigen, so ein Feuerwehrsprecher. Aufgrund der beengten räumlichen Situation kam auch ein Transport mit einem Tragestuhl oder -tuch nicht infrage. Daher entschied man sich, ein Drehleiterfahrzeug anzufordern. Wenige Minuten nach dem Eintreffen der Feuerwehr konnte der Patient sicher und schonend mit der Krankentragenhalterung auf den Boden vor dem Alten Rathaus abgesetzt werden. Anschließend fuhr der Rettungsdienst den Patienten ins Krankenhaus.

Auch wenn Drehleiterrettungen zum Tagesgeschäft der Münchner Feuerwehr gehören, war dieser Einsatz im Herzen der Landeshauptstadt doch für alle Beteiligten etwas Besonderes, so der Feuerwehrsprecher. Vor allem für den Besucher. Statt filigranes Blechspielzeug lernte er, nicht ganz freiwillig, die Vorzüge eines 16 Tonnen schweren Rettungsgerät kennen.
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