Feuerwehreinsatz am Marienplatz: Mann muss mit Drehleiter aus Fenster gerettet werden

Ein Rettungswagen wird zum Alten Rathaus am Marienplatz geschickt. Grund: Im Spielzeugmuseum war ein Mann im zweiten Stock zusammengebrochen. Mit welchem Aufwand die Helfer den Patienten in den Rettungswagen bekamen. 
Ralph Hub
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Ein Blick aus der Vogelperspektive: Mit Hilfe einer Drehleiter wird ein Mann aus dem Spielzeugmuseum in München gebracht.
Ein Blick aus der Vogelperspektive: Mit Hilfe einer Drehleiter wird ein Mann aus dem Spielzeugmuseum in München gebracht. © Feuerwehr

Aufregung am Marienplatz vor dem Alten Rathaus: Feuerwehr und Rettungsdienst rücken an. Im Spielzeugmuseum ist ein Besucher mit gesundheitlichen Problemen zusammengebrochen und benötigte dringend medizinische Hilfe.

Zu einem Notfalleinsatz vor historischer Kulisse ist es am Mittwoch gegen 11.30 Uhr in der Münchner Altstadt gekommen. Die Leitstelle hatte einen Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes zum Alten Rathaus am Marienplatz geschickt. Im dortigen Spielzeugmuseum war im zweiten Stock ein Mann kollabiert. Nachdem die Rettungswagenbesatzung den Patienten medizinisch versorgt hatte, stabilisierte sich dessen Zustand.

Zustand stabil, aber noch zu schwach auf den Beinen

Allerdings war der Besucher körperlich nicht in der Verfassung, aus eigener Kraft die Wendeltreppe hinabzusteigen, so ein Feuerwehrsprecher. Aufgrund der beengten räumlichen Situation kam auch ein Transport mit einem Tragestuhl oder -tuch nicht infrage. Daher entschied man sich, ein Drehleiterfahrzeug anzufordern. Wenige Minuten nach dem Eintreffen der Feuerwehr konnte der Patient sicher und schonend mit der Krankentragenhalterung auf den Boden vor dem Alten Rathaus abgesetzt werden. Anschließend fuhr der Rettungsdienst den Patienten ins Krankenhaus.

Das Spezialfahrzeug der Feuerwehr vor dem Alten Rathaus, in dem das Spielzeugmuseum untergebracht ist.
Das Spezialfahrzeug der Feuerwehr vor dem Alten Rathaus, in dem das Spielzeugmuseum untergebracht ist. © Feuerwehr

Auch wenn Drehleiterrettungen zum Tagesgeschäft der Münchner Feuerwehr gehören, war dieser Einsatz im Herzen der Landeshauptstadt doch für alle Beteiligten etwas Besonderes, so der Feuerwehrsprecher. Vor allem für den Besucher. Statt filigranes Blechspielzeug lernte er, nicht ganz freiwillig, die Vorzüge eines 16 Tonnen schweren Rettungsgerät kennen.

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  • Witwe Bolte vor einer Stunde / Bewertung:

    Auch im Valentin-Musäum wäre eine Rettung kompliziert, enge Treppen und kein Aufzug.
    Dort soll aber irgendwann alles behindertengerecht umgebaut werden. .

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