Renitenter Münchner widersetzt sich Bundespolizei: Sein Hund beißt zu

Ein Mann beleidigt im Ostbahnhof einen DB-Mitarbeiter und widersetzt sich auf der Wache den Maßnahmen der Bundespolizei. Sein Hund verletzt einen Beamten mit einem Biss.
von  AZ
Der 43-jährige Mann muss sich wegen Beleidigung, wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und fahrlässiger Körperverletzung verantworten.
Der 43-jährige Mann muss sich wegen Beleidigung, wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und fahrlässiger Körperverletzung verantworten. © Bundespolizei

Ein Wort gab das andere: Am Informationsschalter vom Ostbahnhof sind ein 43 Jahre alter Deutscher und ein 27-jähriger türkischer Mitarbeiter der Deutschen Bahn in Streit geraten. Zuvor soll der Münchner den DB-Angestellten beleidigt haben, teilt die Bundespolizei weiter mit.

Münchner (43) widersetzt sich Bundespolizisten

Alarmierte Bundespolizisten fanden den 43-Jährigen – er hatte sich vor Eintreffen der Einsatzkräfte bereits vom Tatort entfernt – im Bereich der U-Bahn an und nahmen ihn gemeinsam mit seinem Hund zum Revier im Ostbahnhof mit. Bei der Durchsuchung seines mitgeführten Rucksacks habe die Streife ein Taschenmesser entdeckt, anschließend habe sich der Mann weiteren Maßnahmen der Beamten widersetzt und sei daraufhin gefesselt worden.

Norfolk-Terrier beißt Bundespolizisten

Der 43-Jährige muss sich wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und fahrlässiger Körperverletzung verantworten.  Der Norfolk-Terrier des Münchners geriet laut Bundespolizei "durch das Geschehen offenbar in Panik" und habe einen Beamten ins Bein gebissen. Der Mann sei "anschließend nicht mehr dienstfähig" gewesen.

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