Reizgas im Motorama! 94 Verletzte

94 Menschen erleiden Augen- und Atemwegsreizungen, weil Unbekannte in der Motorama-Ladenstadt am Rosenheimer Platz Reizgas versprüht haben sollen.
| Thomas Gautier
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Weil Unbekannte Pfefferspray versprühten, mussten 93 Menschen aus einer Münchner Ladenpassage im Krankenhaus behandelt werden.
Branddirektion München 3 Weil Unbekannte Pfefferspray versprühten, mussten 93 Menschen aus einer Münchner Ladenpassage im Krankenhaus behandelt werden.
Weil Unbekannte Pfefferspray versprühten, mussten 93 Menschen aus einer Münchner Ladenpassage im Krankenhaus behandelt werden.
Thomas Gaulke 3 Weil Unbekannte Pfefferspray versprühten, mussten 93 Menschen aus einer Münchner Ladenpassage im Krankenhaus behandelt werden.
Weil Unbekannte Pfefferspray versprühten, mussten 93 Menschen aus einer Münchner Ladenpassage im Krankenhaus behandelt werden.
Branddirektion München 3 Weil Unbekannte Pfefferspray versprühten, mussten 93 Menschen aus einer Münchner Ladenpassage im Krankenhaus behandelt werden.

Fiese Sprühattacke: 94 Menschen erleiden Augen- und Atemwegsreizungen, weil Unbekannte in der Motorama-Ladenstadt am Rosenheimer Platz Reizgas versprüht haben. Ein Jugendstreich?

HAIDHAUSEN - Es ist Mittagspause, im Untergeschoss des Ladenzentrums Motorama drängeln sich Angestellte und viele Schüler. Plötzlich wird die Luft zwischen einem Supermarkt und einer Dönerbude unerträglich: Die Passanten stürmen nach draußen, hustend, röchelnd und weinend.

Um 13.30 Uhr ruft jemand den Notruf. Feuerwehr und Polizei rücken an, ab 14 Uhr ist die Rosenheimer Straße  vom Gasteig bis zum Rosenheimer Platz gesperrt. Rettungswagen, Streifenwagen, ein Löschzug, zwei Notärzte und sogar der Kindernotarzt stehen da. Die Folge:  Verkehrskollaps.

94 Menschen klagen über gereizte Atemwege und Augen – 93 von ihnen müssen vorsorglich ins Krankenhaus. Schwer verletzt sind ein drei Monate altes Kind und drei weitere Personen. Unter den Betroffenen sind viele Schüler, die sich in der Mittagspause gerade etwas zu essen holen wollten.

 Die Feuerwehr rückt derweil ins Gebäude vor – mit Gasmasken über dem Gesicht, aus Vorsicht. Die erste Vermutung: Pfefferspray, aber so richtig weiß das noch niemand. Auch nach dem Einsatz ist  nicht klar, welche Substanz fast 100 Menschen so zu schaffen gemacht hat. Die Analytische Taskforce der Feuerwehr hat Luftproben genommen. Sie werden am Abend  analysiert, ein Ergebnis gibt es vor Redaktionsschluss aber nicht.

Auch der Grund ist unklar: „Es sieht wie ein blöder Streich an“, sagt ein Sprecher. „Es kann aber auch ein Unfall gewesen sein.“

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 26, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

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