"Recup" in München: Kaffee gibt’s jetzt im Pfandbecher - wo abgeben?

Kaffee trinken geht jetzt in München ein ganzes Stück umweltfreundlicher - dank des neues Pfandystems für Kaffeebecher "Recup".
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Machen auch mit beim „Recup“ (v.l.): Nadja (26) und Johanna (26) von Siggis Vegan & Fresh Food in der Westenriederstraße. Mit dabei: Hündchen Bimbam.
Petra Schramek Machen auch mit beim „Recup“ (v.l.): Nadja (26) und Johanna (26) von Siggis Vegan & Fresh Food in der Westenriederstraße. Mit dabei: Hündchen Bimbam.

Kaffee trinken geht jetzt in München ein ganzes Stück umweltfreundlicher - dank des neues Pfandystems für Kaffeebecher "Recup".

320.000 Coffee-to-go-Becher pro Stunde werden in Deutschland weggeworfen. In München vielleicht bald ein paar weniger. Denn am Mittwoch ist hier das Kaffeebecher-Mehrwegsystem "Recup" gestartet.

Die Idee: Für einen Euro Pfand bekommt man seinen Kaffee für unterwegs nicht mehr im Pappbecher, sondern in einem BPA-freien Plastikbecher. Hat man ausgetrunken, wandert der nicht in den Mülleimer, sondern kann in einem anderen Café wieder abgegeben werden. Dasselbe Prinzip also, wie bei Pfandflaschen. Wo man die Becher abgeben kann, findet man auf dieser Karte. Das Ausspülen übernehmen dann die Cafés.

Ob’s funktioniert? Mehr als 50 Cafés und Bäckereien nehmen an dem Recup-System teil. Es gibt also ein Angebot, doch freilich müssen die Münchner bereit sein, ihren Becher ein paar Meter weiter zum nächsten Café zu tragen, statt ihn gleich wegzuwerfen. In Rosenheim und Berlin klappt das System bereits ganz gut.

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