Nach Razzia in München und Augsburg: Vier Personen festgenommen, darunter Vater und Söhne
Wegen des Verdachts auf banden- und gewerbsmäßigen Sozialleistungsbetrug hat die Kriminalpolizei eine großangelegte Razzia in Schwaben und Oberbayern durchgeführt. Wie das Polizeipräsidium Schwaben Nord und die Staatsanwaltschaft Augsburg mitteilten, durchsuchten die Einsatzkräfte am Donnerstagmorgen zeitgleich zwölf Objekte. Vier Menschen wurden dabei festgenommen.
Den Angaben zufolge besteht der Verdacht, dass die Nutzer der Immobilien diese an Empfänger verschiedener Sozialleistungen untervermietet hätten. Gegenüber den zuständigen Behörden seien hierzu falsche Angaben gemacht worden. Der dadurch entstandene Vermögensschaden liegt den Angaben zufolge nach aktuellem Stand im mittleren sechsstelligen Bereich.
Vater und Söhne unter den Festgenommenen
Bei den Festgenommenen handelt es sich laut Polizei um einen 49-Jährigen und seine beiden Söhne im Alter von 22 und 28 Jahren. Ihnen wird banden- und gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen. Zudem vollstreckten die Beamten einen Haftbefehl gegen einen 34-Jährigen. Alle vier Beschuldigten sollen noch am Donnerstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.
Die Augsburger Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall bereits seit Monaten. Der Zugriff erfolgte am Donnerstagmorgen gegen 6 Uhr. Ziel waren sieben Objekte im Augsburger Stadtgebiet sowie fünf im Raum München, darunter Wohn- und Einfamilienhäuser sowie eine Gewerbeimmobilie.
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