Raumfahrt-Start-Up Isar Aerospace startet am Wochenende neuen Raketenversuch

Beim ersten Versuch stürzte sie nach 30 Sekunden ins Meer - dieses Mal soll es besser funktionieren. Isar Aerospace wagt einen neuen Versuch mit seiner Trägerrakete.
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Vorbereitungen zum zweiten Testflug am Weltraumbahnhof in Norwegen. (Handout)
Vorbereitungen zum zweiten Testflug am Weltraumbahnhof in Norwegen. (Handout) © -/Isar Aerospace/dpa
Andøya

Das bayerische Raumfahrt-Start-Up Isar Aerospace wagt einen neuen Versuch mit seiner Trägerrakete. Die Spectrum-Rakete des deutschen Herstellers soll am Samstagabend um 22.00 Uhr deutscher Zeit vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya starten, wie das Unternehmen mitteilte. 

Unternehmen in Ottobrunn ansässig

Die Spectrum-Rakete war im Frühjahr vergangenen Jahres zu ihrem ersten Testflug gestartet und nach 30 Sekunden ins Meer gestürzt. Der zweite Start war ursprünglich für Januar geplant, wurde jedoch mehrmals verschoben.

Die Spectrum soll nach der Serienreife zivile und militärische Satelliten in erdnahe Umlaufbahnen wenige hundert Kilometer über dem Erdboden bringen. Ziel des in Ottobrunn bei München ansässigen Unternehmens ist die Produktion von 40 Raketen pro Jahr. 

Laut Unternehmen ist Isar Aerospace jetzt schon mit Aufträgen über mehrere hundert Millionen Dollar bis zum Jahr 2028 ausgebucht, obwohl die Rakete nicht serienreif ist.

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  • JENZZ am 05.09.2026 18:35 Uhr / Bewertung:

    Ob es sich um "echte" Aufträge, Absichtserklärungen, Buchungen, Bestellungen oder was auch immer handelt, werden nur die möglichen Vertragspartner wissen. Das ist ein sehr weiter und langer Weg für das Unternehmen mit vollkommen offenen Ausgang. Wenn sich abzeichnen sollte, dass der Flugkörper für die geplanten Zwecke geeignet ist, entsteht ein mögliches Geschäftsmodell ganz automatisch. Entscheidend wird sein, ob genügend Zeit und Kapital vorhanden bzw. verfügbar gemacht werden kann, um weiter zu forschen.

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