Rassistische Beleidigungen in München: Zwei Männer gefasst

Wegen rassistischer Beleidigungen ist die Polizei in der Ludwigsvorstadt bzw. in Milbertshofen aktiv geworden. Sie ermittelte einen 49-jährigen und einen 64-jährigen Mann. 
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Rassistische Beleidigung: Die Münchner Polizei hat zwei Männer gefasst. (Symbolbild)
picture alliance / Friso Gentsch/dpa Rassistische Beleidigung: Die Münchner Polizei hat zwei Männer gefasst. (Symbolbild)

München - Im ersten Fall hat ein 49-jähriger Münchner am 20. März gegen 18.30 Uhr nach Angaben der Polizei einen dunkelhäutigen 19-jährigen Passanten mit Wohnsitz in München auf rassistische Weise beleidigt.

Mehrere Personen hatten den Vorfall in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs beobachtet und die Polizei verständigt. Die anschließende Fahndung verlief erfolgreich: Den alkoholisierten Täter erwartet eine Anzeige wegen Beleidigung und Volksverhetzung.

Zudem gab es bereits einen richterlichen Beschluss gegen den 49-Jährigen, wonach er keine alkoholischen Getränke zu sich nehmen darf. 

Milbertshofen: Mann (64) beleidigt mehrere Passanten

Im zweiten Fall beleidigte ein 64-jähriger Münchner am vergangenen Dienstag (24. März) auf dem Weg von der Knorrstraße in die Belgradstraße mehrere Passanten im Vorbeigehen auf rassistische Weise.

Wie die Polizei weiter berichtet, geriet der Mann zudem mit einem bislang unbekannten Fußgänger in Streit und versuchte ihn körperlich zu attackieren. Der Fußgänger konnte jedoch ausweichen und flüchten.

Zeugen beobachteten den Vorfall, der 64-Jährige entfernte sich vom Tatort. Erste Fahndungsmaßnahmen vor Ort verliefen erfolglos, bei den anschließenden Ermittlungen führte die Spur zu dem in München wohnhaften Tatverdächtigen.

In beiden Fällen ermittelt das Kommissariat 44 (Staatsschutz) und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Beleidigung in Milbertshofen: Zeugenaufruf der Polizei

Personen, insbesondere Zeugen, die von dem Vorfall betroffen waren oder das Ganze beobachtet haben, wenden sich bitte an das Polizeipräsidium München, Kommissariat 44 (Telefon 089/2910-0) oder an jede andere Polizeidienststelle.

Lesen Sie hier: Corona-Krise - Dringender Appell der Polizei: Bleibt daheim!

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