Ran an die Kante: So will München Radfahren sicherer machen
So soll das Radfahren an vielen Stellen in der Stadt deutlich angenehmer und sicherer werden: Die Stadt respektive das Baureferat hat an bis dato über 120 Übergängen von Fahrradwegen die Bordsteinkanten fahrbahnbündig abschleifen lassen.
Das Projekt wird aus dem München-Budget 2025 finanziert
Dies geschieht zum Beispiel entlang der Waisenhausstraße, der Zschokkestraße, der Würmtalstraße und der Knorrstraße. Das Projekt wird aus dem München-Budget 2025 finanziert. Die Bürger reichten dabei Ideen für die Stadt ein, die von der Verwaltung anhand vorab festgelegter Kriterien überprüft wurden.
Viele der abgeflachten Übergänge liegen im ausgeschilderten Radwegenetz
Der Vorschlag, holprige Bordsteinkanten zwischen Fahrradweg und einmündenden Straßen abzuschleifen, war eine der zehn Gewinnerideen.

Insgesamt standen dafür 100.000 Euro zur Verfügung, die entsprechenden Stellen suchte man gemeinsam mit Vertretern des Radentscheids München aus. Viele der abgeflachten Übergänge liegen im ausgeschilderten Radwegenetz.
"Die Einkäufe bleiben im Korb, wo sie sind"
"Das gezielte Abschleifen von Bordsteinkanten entlang besonders vielbefahrener, aber stellenweise holpriger Strecken bringt hohen Nutzen bei relativ geringem baulichen Aufwand. Ebene Übergänge bringen eine sofort spürbare Verbesserung", sagte Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer.

Neue Radwege baut die Stadt demnach "von vornherein niveaugleich und ohne Bordsteinkante". Ehbauer: "Das ist angenehmer beim Fahren, und die Einkäufe bleiben im Korb, wo sie sind."
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