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Radentscheid: Nicht trödeln!

Die AZ-Rathausreporterin, Christina Hertel, über die Umsetzung des Radentscheids.
| Christina Hertel
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Es gab in diesem Jahr größere Probleme als neue Radwege. Dem widerspricht niemand. Doch Corona darf nicht als Ausrede für alles herhalten. Schon vor der Pandemie plante die Stadt 30 Stellen für den Ausbau des Radnetzes. Dass nach mehr als einem Jahr die Verwaltung gerade mal vermelden kann, dass die Bewerbungsphase abgeschlossen ist, lässt sich schwer nachvollziehen. Umso verständlicher ist es hingegen, wenn die Initiatoren des Radentscheids verärgert sind.

Radentscheid: Es geht um mehr als Einzelinteressen

Was die Stadt nicht vergessen darf: Es geht bei dem Ganzen nicht um Einzelinteressen einiger Fahrradfreunde. 160.000 Münchner stimmten für bessere Radwege, die Grünen wurden im Stadtrat zur stärksten Kraft.

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Gleichzeitig waren in München noch nie so viele Autos zugelassen wie heute. Daraus lässt sich schließen: Die Menschen werden erst dann aufs Rad statt ins Auto steigen, wenn es bequem und sicher ist. Die Stadt sollte nun also schnell die Gelegenheit nutzen, dass bei vielen Menschen zumindest der Wille vorhanden ist, etwas an ihrem Lebensstil zu verändern.

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