"Querdenker"-Demo in München: Hunderte Teilnehmer nach Ausgangssperre unterwegs

Am Sonntagabend haben in München zahlreiche "Querdenker" gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Die Veranstaltung fand bis nach 21 Uhr statt.
| AZ/dpa
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Zahlreiche Versammlungsteilnehmer stehen bei einer Demonstration der Querdenken-Bewegung vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof.
Matthias Balk/dpa 4 Zahlreiche Versammlungsteilnehmer stehen bei einer Demonstration der Querdenken-Bewegung vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof.
Ein Versammlungsteilnehmer trägt bei einer Demonstration der Querdenken-Bewegung vor dem Bayerischer Verwaltungsgerichtshof einen Schal mit der Aufschrift "Merkels Maulkorb" und ein Schild mit der Aufschrift "Das Grundgesetz ist tot".
Matthias Balk/dpa 4 Ein Versammlungsteilnehmer trägt bei einer Demonstration der Querdenken-Bewegung vor dem Bayerischer Verwaltungsgerichtshof einen Schal mit der Aufschrift "Merkels Maulkorb" und ein Schild mit der Aufschrift "Das Grundgesetz ist tot".
Eine Versammlungsteilnehmerin hält bei einer Demonstration der Querdenken-Bewegung vor dem Bayerischer Verwaltungsgerichtshof ein Schild mit der Aufschrift "Menschlichkeit statt Maßnahmen-Wahn, - Gesundheit & Demokratie" in den Händen.
Matthias Balk/dpa 4 Eine Versammlungsteilnehmerin hält bei einer Demonstration der Querdenken-Bewegung vor dem Bayerischer Verwaltungsgerichtshof ein Schild mit der Aufschrift "Menschlichkeit statt Maßnahmen-Wahn, - Gesundheit & Demokratie" in den Händen.
Hunderte Versammlungsteilnehmer stehen während einer Demonstration der Querdenken-Bewegung vor dem Bayerischer Verwaltungsgerichtshof.
Matthias Balk/dpa 4 Hunderte Versammlungsteilnehmer stehen während einer Demonstration der Querdenken-Bewegung vor dem Bayerischer Verwaltungsgerichtshof.

München - In der Münchner Innenstadt waren am Sonntagabend mehrere hundert Menschen nach der Ausgangssperre unterwegs. Anhänger der "Querdenker"-Bewegung hatten zur Demonstration aufgerufen.

Trotz Beschränkung auf 200 Teilnehmer: Polizei zählt 300 "Querdenken"-Demonstranten

Das Bayerische Verwaltungsgericht hatte in einem Eilantrag entschieden, dass die Versammlung bis 22.15 Uhr dauern darf. Die Teilnehmeranzahl wurde auf 200 Personen beschränkt.

Die Polizei zählte nach Angaben eines Sprechers rund 300 Teilnehmer und war mit rund 500 Beamten im Einsatz. Der Veranstalter war zunächst nicht erreichbar. Im Laufe der Demonstration verringerte sich die Anzahl der Personen auf 200.

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Vor Ort konnten die Mindestabstände weitestgehend eingehalten werden. Wie die Polizei weiter mitteilt, wurde eine Person "wegen dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" angezeigt. Ein weiterer Teilnehmer, der Flyer an Fahrzeugen anbrachte, wurde wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz angezeigt. Ein Versammlungsteilnehmer wurde den Beamten zufolge von der Versammlung ausgeschlossen und wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz angezeigt.

Um 22.15 Uhr wurde die Demonstration vom Versammlungsleiter beendet.

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