Quartier in München: Über 100.000 alte Pflastersteine werden wiederverwendet

Vielerorts verschwinden alte Pflastersteine aus dem Stadtbild. Bei dem großen Büro-Neubauprojekt von Rock Capital an der Nymphenburger Straße ist das anders. Alte Steine werden aufbewahrt und später wiederverwendet. 
Nina Job
Nina Job
|
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
1  Kommentar
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Beim Projekt Heaven entsteht ein neues Büroquartier aus Bestandsgebäuden und Neubauten.
Beim Projekt Heaven entsteht ein neues Büroquartier aus Bestandsgebäuden und Neubauten. © Rock Capital Group

Auf vielen Straßen und Wegen in der Stadt haben Pflastersteine ausgedient. Sie verschwinden zusehends aus dem Stadtbild, werden ersetzt durch Asphalt, den man schneller wieder aufreißen und schließen kann, wegen Baumaßnahmen zum Beispiel.

Der Projektentwickler Rock Capital setzt bei einem seiner großen Bauprojekte in München auf das nachhaltige Material. Er will über 100.000 Pflastersteine, die auf dem früheren Bruckmann-Verlagsgelände an der Nymphenburger Straße vorhanden waren, wiederverwenden.

Die Steine sollen verbindendes Element werden zwischen den drei Bestandsgebäuden und zwei Neubauten, die Rock Capital in seinem neuen Business-Quartier namens Heaven entwickelt. Pflastersteine können länger als 150 Jahre halten. Asphalt- oder Betonflächen hingegen müssen spätestens nach 40 Jahren saniert werden, oft schon nach 20 Jahren.

Korbinian Pröckl, Asset Manager bei Rock Capital, mit Pflastersteinen.
Korbinian Pröckl, Asset Manager bei Rock Capital, mit Pflastersteinen. © Markus Werner/Scrivo

"Wir wollen die Geschichte des Ortes bewusst sichtbar machen und weitererzählen", so Andreas Wißmeier, Geschäftsführer bei der Rock Capital Group.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
1 Kommentar
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
  • Optimist123 am 19.05.2026 09:12 Uhr / Bewertung:

    Eine gute Entscheidung. Im Gegensatz dazu wurde seitens der Stadt München im angrenzenden Stadtteil St. Vinzenz-Viertel in einigen Strassen das Kopfsteinpflaster komplett entfernt und durch Asphalt ersetzt. Sehr bedauerlich angesichts der Langlebigkeit von Kopfsteinpflaster verglichen mit Asphalt.

    Antworten lädt ... Kommentar melden
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.