Prozess in München: Mit Mühlstein Scheibe eingeschlagen

Brachiale Vorgehensweise: Zwei mutmaßliche Einbrecher stehen in München vor Gericht.
| John Schneider
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Die beiden mutmaßlichen Einbrecher.
Sigi Müller Die beiden mutmaßlichen Einbrecher.

München - Dass sie auf die falsche Bahn geraten sind, geben die beiden Angeklagten zu. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, 2017 und 2018 in Köln und im Münchner Raum in mehrere Häuser eingebrochen zu sein, beziehungsweise versucht zu haben, einzubrechen.

Die beiden Männer (20 und 24 Jahre alt) gingen dabei zum Teil sehr brachial vor. In Köln wurde zum Beispiel laut Anklage im Februar 2017 die Glastür zum Schwimmbecken eines Einfamilienhauses von dem älteren Angeklagten mit einem Schirmständer aus Granit eingeschlagen.

Einbruch in Doppelhaushälfte in Krailling

Allerdings war das so entstandene Loch zu klein, um durchzuklettern. Der verhinderte Einbrecher musste ohne Beute abziehen. Zwei Tage zuvor hatte der 24-Jährige einen Mühlstein in ein Waschküchenfenster geschmissen und war so in das Haus gelangt.

Seine Beute: historische Fotoapparate. Gemeinsam mit seinem Komplizen soll er im Oktober 2018 unter anderem in Krailling in eine Doppelhaushälfte eingebrochen sein. Das Duo öffnete einen Tresor und erbeutete eine Münzsammlung im Wert von 10.000 Euro. Der Prozess wird fortgesetzt.

Lesen Sie hier: Staatsregierung will Schüler-365-Euro-Ticket auch in München

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