Prozess: Ex-Verehrerin verklagt Schauspieler Hardy Krüger jr.

Weil er Leily H. verleumdet haben soll, hat TV-Star Hardy Krüger jr. zwei Klagen am Hals. Am Dienstag vor Gericht lässt er sich von seinem Anwalt vertreten.
| John Schneider
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Fühlt sich verleumdet: Leily H. (34).
jot Fühlt sich verleumdet: Leily H. (34).

München - Es kommt in den letzten Monaten öfter vor, dass Leily H. (34) den Justizpalast besucht. Mal als Klägerin, mal als Beklagte. Der große Thiersch-Bau am Stachus ist bereits mit einem großen Weihnachtsbaum festlich geschmückt.

Doch der Münchner Storemanagerin, die durch die Schlammschlacht mit dem bekannten Schauspieler Hardy Krüger jr. seit Monaten in den Schlagzeilen ist, ist wenig feierlich zu Mute. Eher kämpferisch. Die junge Frau fühlt sich von dem TV-Star verleumdet.

Hardy Krüger jr. bleibt Verhandlung fern

Weil er unter anderem in einem Radio-Interview behauptet habe, dass anhand eines Selfie-Fotos Sachen behauptet wurden, die nie stattgefunden hätten. Leily H. ist empört und verlangt per Klage, dass solche Äußerungen künftig unterlassen werden. Genauso wie die Behauptung in einem anderen Interview Krügers, dass sie andere Männer, unter anderem zwei "Wirtschaftsleute", gestalkt habe.

Persönlich mag Hardy Krüger jr. nicht vor Gericht erscheinen, um seinen Standpunkt darzulegen. So wie bei einigen anderen Gerichtsterminen zuvor. Sein Anwalt übernimmt das für ihn. Richter Uwe Habereder macht in der Verhandlung am Dienstag klar, dass die Anträge der Klägerin zwar umformuliert werden müssten.

Leily H. fordert 50.000 Euro Schadenersatz

Aber wenn dies geschieht, sei der Spielball in beiden Fällen in Krügers Feld. Dann müsse der TV-Star seine Behauptungen belegen. Der nächste Termin in der Sache: Januar 2019. Für Leily H. wird dann aber in jedem Fall noch nicht Schluss sein. Sie will 50.000 Euro Schadenersatz bei dem Schauspieler einklagen.

Unter anderem, weil ihr die Sache den Job gekostet habe. Außerdem verlangt sie ein öffentliche Entschuldigung. Doch da winkt Krügers Anwalt ab. Es ist also vorhersehbar, dass Leily H. wohl noch öfter in den Justizpalast zurückkehrt – lange nachdem der Weihnachtsbaum wieder abgebaut worden ist.

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