Prozess beginnt: IS-Rückkehrerin steht in München vor Gericht

Mit ihren drei Kindern reiste sie ins syrische Kriegsgebiet – jetzt muss sich die 38-Jährige vor Gericht verantworten. Was ihr genau vorgeworfen wird und wie der Prozess abläuft.
AZ/dpa |
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Am Oberlandesgericht München beginnt ein Prozess gegen eine IS-Rückkehrerin. (Symbolbild)
Am Oberlandesgericht München beginnt ein Prozess gegen eine IS-Rückkehrerin. (Symbolbild) © Matthias Balk/dpa

Gemeinsam mit ihren drei Kindern ist eine Mutter aus Oberfranken nach Syrien ausgereist, um sich dort dem Islamischen Staat anzuschließen. Rund zehn Monate nach der Rückkehr nach Deutschland wird ihr nun vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gemacht. 

Hat die Angeklagte ihre Fürsorgepflicht als Mutter verletzt?  

Die Münchner Generalstaatsanwaltschaft wirft der 38-Jährigen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland vor, aber auch Verletzung ihrer Fürsorge- und Erziehungspflicht als Mutter.

Die Frau war der Anklage zufolge Ende September 2014 über die Türkei ins syrische Bürgerkriegsgebiet gereist, um sich dort mit ihrem Ehemann zu treffen. Im Mai 2025 kehrte sie nach Deutschland zurück, wo sie kurz nach der Einreise festgenommen wurde. 

Der Prozess ist bis einschließlich 7. Mai auf zunächst 15 Verhandlungstage angesetzt.

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