"Mit sofortiger Wirkung": Bosse-Beben bei Ludwig Beck

Der Aufsichtsrat des Münchner Unternehmens will sich "zeitnah" mit der Nachfolge befassen, heißt es in einer Ad-hoc-Meldung der Aktiengesellschaft.
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Das Kaufhaus Ludwig Beck am Münchner Marienplatz.
Das Kaufhaus Ludwig Beck am Münchner Marienplatz. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber

Gerade erst hat das Münchner Modekaufhaus Ludwig Beck verkündet, dass sich der Immobilienunternehmer Alfons Doblinger eine Mehrheitsbeteiligung an dem Unternehmen gesichert habe, jetzt gibt es eine personelle Veränderung im Aufsichtsrat.

Wie es in einer am Montag veröffentlichten Ad-hoc-Meldung der Aktiengesellschaft heißt, habe der langjährige Vorsitzende des Aufsichtsrats von Ludwig Beck am Rathauseck den Vorstand der Gesellschaft darüber informiert, "dass er seine Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender mit sofortiger Wirkung und sein Amt als Aufsichtsratsmitglied mit Wirkung zum Ablauf des 30.09.2026 niedergelegt hat". Man werde sich "zeitnah" mit der Nachfolge befassen, heißt es weiter.

Bruno Sälzer war im Sommer 2020 zum Aufsichtsratsvorsitzenden von Ludwig Beck gewählt worden, dem Gremium gehörte er seit 2018 an.

Zuvor hatte der 68-Jährige einige namhafte Bekleidungsunternehmen geleitet. So stand er von 2002 bis 2008 an der Spitze der Hugo Boss AG, führte auch das Modehaus Escada und den Sportswear-Anbieter Bench als CEO.

Bruno Sälzer – langjähriges Aufsichtsratsmitglied im Kaufhaus Ludwig Beck. (Archivbild)
Bruno Sälzer – langjähriges Aufsichtsratsmitglied im Kaufhaus Ludwig Beck. (Archivbild) © Victoria Bonn-Meuser/dpa

Beim Kaufhaus Beck am Rathauseck hat seit Kurzem Immobilien-Milliardär Alfons Doblinger (82) als Hauptanteilseigner des Unternehmens das Sagen. Vorstandschef Christian Greiner verkaufte demnach sämtliche Anteile, die er besaß.

Gibt das Kartellamt grünes Licht, wird Käufer Doblinger – er verfügte zuvor schon über rund 25 Prozent der Anteile – jetzt mit insgesamt rund 77 Prozent des Grundkapitals und der Stimmrechte der neue Kaufhauskönig am Marienplatz. 

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  • penach vor 6 Minuten / Bewertung:

    Sie kaufen wohl lieber Schrott bei temu?

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  • Kollie vor 17 Minuten / Bewertung:

    Hochinteressant, die Hofberichte über die Milliardärsetagen. Was da verkauft wird bei Beck ist in der Regel total überteuert. Nur, weil eine Marke drauf steht, der zehnfache Preis.
    Wann ist ein Milliardär in der Lage, mal für andere etwas zu tun, also nicht nur eine Alibi-Charity-Veranstaltung oder eine "Stftung", die nur dazu dient, Steuern zu sparen. Aber man gönnt sich ja sonst nichts.

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