Pop-up-Späti für zwei Nächte: Ein Hauch Berlin in Schwabing

Hauptstadt-Feeling in München: In Schwabing öffnet für drei Tage ein neuer Späti, der ausschließlich "Null Prozent"-Drinks verkauft.
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Der Alkoholfrei-Späti öffnet für einige Tage in Schwabing.
Der Alkoholfrei-Späti öffnet für einige Tage in Schwabing. © Null Prozent Berlin

München - In München sind sie noch eher rar gesät, die sogenannten "Spätis" – ein Kiosk also, der auch noch nach den üblichen Ladenöffnungszeiten geöffnet hat. Vor allem in Berlin sind die Spätis beliebt, hier kann man an unzähligen Spätkiosken auch noch mitten in der Nacht einkaufen.

Ein Hauch Hauptstadt verbreitet sich nun auch in München: Denn in Schwabing gibt es bald einen Pop-up-Späti. "Pop-up" – schon wieder ein Begriff, mit dem vielleicht nicht jeder etwas anfangen kann. Damit ist etwas Kurzfristiges, Provisorisches oder auch zeitlich Begrenztes gemeint.

In München gab es zuletzt beispielsweise die Pop-up-Radwege an mehreren Orten in der Stadt. Einige dieser temporär gedachten Radlwege wurden mittlerweile auch in dauerhafte umgewandelt.

Pop-up-Späti für drei Tage in Schwabing

Zurück zum Späti, der für drei Tage (25. bis 27. November) in der Apianstraße 1 öffnen wird. Zumindest per Definition wird der Späti seinem Namen vielleicht nicht wirklich gerecht, geöffnet ist an den Tagen jeweils von 10 bis 20 Uhr.

Und was wird verkauft? Hier liegt die Besonderheit, denn der "Spätkiosk" bietet ausschließlich eigentlich alkoholische Getränke in der alkoholfreien Version an. Kunden können hier also Rum, Gin, Weißwein, Sekt und vieles mehr kaufen – jedes Getränk jedoch mit null Prozent.

Sekt und Wein – alles alkoholfrei.
Sekt und Wein – alles alkoholfrei. © Null Prozent Berlin

Alkoholfrei liegt im Trend

Der Pop-up-Späti bedient damit den Trend des "Mindful Drinkings", also das bewusste Trinken oder zeitweise der komplette Verzicht auf Alkohol. In Berlin und Hamburg gibt es bereits erste Bars, die ihren Gästen Drinks und Cocktails - ganz ohne Alkohol - anbieten.

Im Oktober 2020 öffnete in der Hauptstadt dann Deutschlands erster "Null Prozent"-Späti, der von den Berlinern so gut angenommen wurde, dass er mittlerweile dauerhaft vorhanden ist.

Ebendieser Späti kommt nun also nach Schwabing. Es bleibt abzuwarten, wie die Münchner ihn annehmen werden – das Späti-Konzept ist hier ja noch eher rar gesät.

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