Polizei geht am Flughafen jahrelang gesuchter Russe ins Netz

Seine 14-jährige Flucht endet am Münchner Flughafen: Die Bundespolizei hat einen Russen festgenommen, der wegen Mordverdachts von Südkorea mit internationalem Haftbefehl gesucht wird.
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Die Flucht endet in Stadelheim: Der Bundespolizei ist ein gesuchter Russe ins Netz gegangen. (Symbolbild)
Bundespolizei Die Flucht endet in Stadelheim: Der Bundespolizei ist ein gesuchter Russe ins Netz gegangen. (Symbolbild)

München - Seit 14 Jahren war der Mann auf der Flucht, an Silvester endete sie nun am Münchner Flughafen. Bundespolizisten stießen bei der Einreise des russischen Staatsangehörigen auf einen internationalen Haftbefehl: Jetzt sitzt der 53-Jährige im Gefängnis.

Der Mann wurde von Südkorea wegen Beihilfe zum Mord gesucht. Auf seinem Weg von Moskau über München nach Prag blieb der Gesuchte im Fahndungsnetz der Bundespolizei am Flughafen München hängen. Die südkoreanischen Behörden suchten den Mann bereits seit 2003, da er im selben Jahr zusammen mit drei Komplizen einen Mann ermordet haben soll.

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Die Polizei ermittelte den Russen als Fahrer des Fluchtwagens, aus diesem Grund drohen ihm in Südkorea jetzt 25 Jahre Haft. Wie bei internationalen Haftbefehlen vorgeschrieben, wurde der Generalstaatsanwalt über die Festnahme in Kenntnis gesetzt, der Haftbefehl beantragte.

Am Neujahrstag wurde der Russe dem Amtsgericht Landshut vorgeführt. Der dortige Haftrichter bestätigte den Haftbefehl, woraufhin der Mann in die Justizvollzugsanstalt nach Stadelheim gebracht wurde. Dort wartet er jetzt auf seine Auslieferung nach Südkorea.

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