Polizei beendet illegales BMW-Autorennen in München: "Konnten kaum mehr folgen"

Über eine Strecke von eineinhalb Kilometern erreichen die beiden BMW-Fahrer im Landkreis München eine Durchschnittsgeschwindigkeit von jeweils 170 km/h – erlaubt sind dort 100 km/h.
von  AZ
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurden die Führerscheine und die Mobiltelefone der beiden Männer beschlagnahmt. (Symbolbild)
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurden die Führerscheine und die Mobiltelefone der beiden Männer beschlagnahmt. (Symbolbild) © imago images/Sven Simon

Die Verfolgungsjagd begann in der Ingolstädter Straße und endete in Oberschleißheim im Landkreis München: Die Polizei hat zwei Männer nach ihrem illegalen Autorennen aus dem Verkehr gezogen.

Polizei nimmt Verfolgung auf: BMW-Fahrer liefern sich illegales Autorennen

Wie die Polizei weiter mitteilt, waren Zivilbeamten der Verkehrspolizeiinspektion München am Donnerstag (3. April) gegen Mitternacht in der Ingolstädter Straße stadtauswärts auf Höhe des Frankfurter Rings zwei Autos "durch ihre Fahrweise" aufgefallen.

Die Fahrer – zwei Deutsche im Alter von 34 und 31 Jahren jeweils mit Wohnsitz im Landkreis München – beschleunigten ihre PS-starken Wagen immer wieder und verursachten dadurch erheblichen Lärm. Sie wechselten dabei des Öfteren die Fahrspuren und überholten sich sowie andere Verkehrsteilnehmer mit überhöhter Geschwindigkeit.

Durchschnittsgeschwindigkeit von jeweils 170 km/h

"Die Beamten, deren ziviles Fahrzeug mit einem Videomesssystem ausgerüstet war, folgten den Verkehrsteilnehmern und filmten sämtliche Verstöße", so die Polizei. Als der 31-Jährige in einem BMW M3 und der 34-Jährige in einem BMW M4 auf der Bundesstraße 13 in Richtung Norden fuhren und die Olympia-Schießanlage in Garching-Hochbrück passierten, waren sie so schnell unterwegs, dass die Polizisten "kaum mehr folgen" konnten.

Anzeigen unter anderem wegen eines illegalen Kfz-Rennens 

Den Angaben zufolge erreichten die beiden Pkw-Fahrer über eine Strecke von eineinhalb Kilometern eine Durchschnittsgeschwindigkeit von jeweils 170 km/h. Erlaubt sind in diesem Bereich 100 km/h.

Wegen des in der Nacht geringen Verkehrsaufkommens seien keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet worden, bevor es dann gelungen sei, beide Fahrzeuge einer Kontrolle zu unterziehen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurden die Führerscheine und die Mobiltelefone der Fahrzeugführer beschlagnahmt. Sie erhielten Anzeigen unter anderem wegen eines illegalen Kfz-Rennens. 

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