Plane aufgeschnitten: Flüchtlinge springen in München vom Güterzug

Mehrere Flüchtlinge sind am Samstag nach Angaben der Bundespolizei unerlaubt mit einem Güterzug nach Deutschland eingereist. Am Rangierbahnhof Ost in München schnitten sie die Plane auf und sprangen vom Zug.
| AZ/dpa
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Die Flüchtlinge hatten die Plane aufgeschlitzt und waren vom Zug gesprungen.
Die Flüchtlinge hatten die Plane aufgeschlitzt und waren vom Zug gesprungen. © Bundespolizei

München - Drei von ihnen seien auf dem Gelände des Güterbahhnofs Ost vorläufig festgenommen worden, teilte die Bundespolizei am Sonntag mit. Es handele sich um eine 53-Jährige, einen 24 Jahre alten Mann und ein zwölfjähriges Kind. Mindestens drei weitere Menschen seien weiterhin flüchtig, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Erste illegale Einreise seit über einem Jahr

Trotz einer Suchaktion mittels Hubschrauber wurden sie zunächst nicht gefunden. Nach ersten Erkenntnissen hatten die festgenommenen Iraker den Güterzug in Mailand mit weiteren Menschen bestiegen und waren dann über den Brenner nach Deutschland gelangt. Es ist die erste illegale Einreise dieser Art seit über einem Jahr. Im Jahr 2019 war die Bundespolizei am Rangierbahnhof Ost öfters mit dieser Form konfrontiert, 2020 dann gab es keinen einzigen registrierten Einreiseversuch.

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Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts auf Schleusung und illegale Einreise gegen die drei Festgenommenen.

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