Plan für alte Paketposthalle - Nichts für Wahlplakate

Der Lokalchef Felix Müller über die Hochhaus-Debatte.
| Felix Müller
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So sieht der Entwurf für die Paketposthalle mit den zwei Türmen aus.
AZ-Montage/Herzog & de Meuron So sieht der Entwurf für die Paketposthalle mit den zwei Türmen aus.

Rechtlich ist Schorsch Kronawitters Hochhaus-Entscheid schon lange nicht mehr bindend. Und moralisch? Da ist die Sache weniger klar. Die Politik hat ihre Meinung auf jeden Fall nicht geändert. 2004 waren im Rathaus die meisten für Hochhäuser. Und so ist es immer noch. Doch auch sehr viele Münchner dürften ihre Meinung nicht geändert haben: dass sehr hohe Häuser nicht in diese Stadt passen – und erst recht nicht an einen so zentralen Ort wie an der Friedenheimer Brücke.

Dabei ist es mutig, zeitgemäß und nachvollziehbar, wenn sich die Stadt an dieser nicht gerade lieblich- altstädtischen Ecke entscheidet, einmal höher zu bauen. Zumal die Türme charakteristisch aussehen sollen – und die geplante Nutzung der Halle hoffen lässt, dass keine gesichts- und leblose Bürostadt entsteht.

Die Politik dürfte das Thema trotzdem bewusst raushalten aus dem Wahlkampf. Das zumindest ist von 2004 hängengeblieben: dass man höhere Häuser auf Plakaten fordern kann. Aber damit keine Wahl gewinnen wird.

Lesen Sie hier: Paketposthalle München - Ein Ja zu den 155-Meter-Türmen

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