Phosphorsäure-Alarm: Polizeieinsatz am Flughafen

In der Gepäcksortieranlage am Flughafen München hat sich am Donnerstagmittag eine Säure den Weg durch einen Koffer geätzt.
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Am Flughafen München ist am Donnerstagmittag Phosphorsäure aus einem Koffer ausgelaufen (Symbolbild)
dpa Am Flughafen München ist am Donnerstagmittag Phosphorsäure aus einem Koffer ausgelaufen (Symbolbild)

Erding – Alarm am Münchner Flughafen. Am Donnerstagmittag wurden Teile der Gepäcksortieranlage abgesperrt weil Mitarbeitern ein verdächtiger Geruch aufgefallen war. Die Arbeiter bereiteten gerade die Beladung eines Fliegers nach Birmingham vor. Als Ursprung des Geruchs stellte sich wenig später ein Koffer heraus, aus dem Phosphoräure ausgetreten war.

Lesen Sie hier: Sprengstoffsuchgeräte am Flughafen sind nicht gesundheitsgefährdend

Der britische Besitzer des Koffers gab bei der Befragung durch die Polizei an, in der Lebensmittelbranche tätig zu sein und die Phosphorsäure für spezielle Analyseverfahren zu benötigen.

Bei der Verteilung in der Gepäckhalle war eine der PET-Flaschen, in denen der Mann die Säure transportierte hatte, geplatzt. Laut einem Sprecher der Bundespolizei durfte der Mann nach der Klärung des Falls in sein Flugzeug nach Birmingham steigen. Sein teilweise geschmolzener Koffer samt Inhalt musste in München bleiben.

Verzögerungen im Flughafenbetrieb gab es durch den Einsatz keinen.

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