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Perfekter Tag für Porträts bei Foto-Video Sauter

Beim Fototag des Fachgeschäfts Foto-Video Sauter erhielten die Teilnehmer Tipps von Profis – und konnten mit Models arbeiten. Das beste Bild wurde ausgezeichnet
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Die Models Moly, Lisa, Suzanna und Sophia Julia mit Geschäftsführer Marvin Herter und Marketingleiterin Katherina Danner von Foto-Video-Sauter (v.l.).
Bernd Wackerbauer 5 Die Models Moly, Lisa, Suzanna und Sophia Julia mit Geschäftsführer Marvin Herter und Marketingleiterin Katherina Danner von Foto-Video-Sauter (v.l.).
Das Gewinnerbild von Peter Abele mit Lisa und Moly.
Peter Abele 5 Das Gewinnerbild von Peter Abele mit Lisa und Moly.
Lisa posiert an der Mauer der Synagoge am St.-Jakobs-Platz.
Bernd Wackerbauer 5 Lisa posiert an der Mauer der Synagoge am St.-Jakobs-Platz.
Model Suzanna beim Nikon-Fotowalk.
Bernd Wackerbauer 5 Model Suzanna beim Nikon-Fotowalk.
Sophia Julia im Springbrunnen.
Bernd Wackerbauer 5 Sophia Julia im Springbrunnen.

Der Himmel ist grau, immer wieder regnet es, der Laie nennt das schlechtes Wetter. Aber ein Fotoprofi hat eine andere Bezeichnung dafür: "perfektes Porträtwetter". Das sagt Dozent Manuel Quarta, als er den Workshop am Sankt-Jakobs-Platz eröffnet. Schließlich ist das Licht weich, die Ausleuchtung gleichmäßig.

Tipps von Profis und arbeiten mit Models - das gibt's beim Fototag von Foto-Video Sauter

Der Dozent aus Köln ist mit sechs Hobbyfotografen zu einem Fotowalk aufgebrochen, eine der vielen - kostenlosen - Veranstaltungen am großen Fototag des Fachgeschäfts Foto-Video Sauter am vergangenen Samstag. Hier erhalten die Teilnehmer nicht nur Tipps von Profis, sondern können auch mit Models arbeiten: Vier der Finalistinnen des letztjährigen AZ-Wettbewerbs "Die Schöne Münchnerin" sind dabei, perfekt hergerichtet von den Stylistinnen der Face & Body Academy unter Leitung von Ricarda Welz.

Jetzt setzen die Fotografen mit ihren Sony-Kameras zwei der Models an der Synagogenmauer in Szene. Dozent Manuel Quarta macht den Anfang, natürlich mit didaktischer Absicht: Er fotografiert das Model Lisa erst frontal - das sieht sehr steif aus, wie er den Teilnehmern auf seinem Kamera-Display demonstriert. "Das kennt man aus US-Filmen", sagt Quarta, "da halten die Leute dann oft eine Nummer ins Bild." Diese Knacki-Pose gilt es also zu vermeiden.

"Als Fotograf muss man sich etwas überlegen"

Er bittet Lisa, eine Schulter nach vorne zu drehen, und sofort sehen die Bilder besser aus. Dann dürfen die Teilnehmer Lisa ablichten, und Quarta gibt denen, die gerade nicht an der Reihe sind, Tipps für ihre Kamera- Einstellungen. Er bittet Lisa, eine Schulter nach vorne zu drehen, und sofort sehen die Bilder besser aus. Dann dürfen die Teilnehmer Lisa ablichten, und Quarta gibt denen, die gerade nicht an der Reihe sind, Tipps für ihre Kamera-Einstellungen.

Als dann das Model Moly an der Synagoge lehnt, fängt es an zu regnen, und die Gruppe zieht in den Innenhof des Stadtmuseums weiter, wo sie sich unterstellen kann.

Dort gibt Quarta eine neue Aufgabe vor: Doppelporträt. "Das ist immer schwer, weil die beiden Models interagieren müssen", sagt Quarta. "Man muss sich als Fotograf etwas überlegen, um einen Bezug zwischen beiden herzustellen. Und es ist ja nicht immer so, dass sich Models so gut verstehen wie diese beiden. "

Nachdem die ersten Teilnehmer Lisa und Moly fotografiert haben, fragt ein Herr mit Rucksack freundlich-zögerlich, ob er mal eben zwischen Fotografen und Models durchhuschen könne. "Stellen Sie sich hin", sagt Manuel Quarta, der lustige Rheinländer, "wir machen ein Dreifachporträt."

Wenn das Model an seinem Platz steht, muss der Fotograf fertig sein

Wenige Meter entfernt ist die nächste Gruppe eingetroffen, mit Roland Richter, dem Dozent des Nikon-Fotowalks. Er steht mitten im Springbrunnen am Sankt-Jakobs-Platz. "Belichtungszeit, Blende, Iso, Standpunkt!", ruft er einem Teilnehmer zu. "Alles muss fertig sein, wenn das Model hier steht."

Richter hat für Testaufnahmen deren Position eingenommen, sodass der Fotograf in Ruhe seine Kamera einstellen kann. Model Sophia Julia muss dann nur noch kurz in den Brunnen steigen – aber ein bisschen nass wird sie beim Shooting dennoch.

"Es ist toll, wie der Dozent uns animiert", wird Teilnehmer Bernd später sagen. In der Tat: Kaum hat Roland Richter den Brunnen verlassen, bricht er auf, um mit den sechs Hobbyfotografen am Jakobs-Platz nach Motiven zu suchen. An einem Fenster auf der Rückseite des Jüdischen Museums steht der Spruch "Ich lächle", und schon bittet der erste Fotograf Sophia Julia, sich daneben zu stellen. "Da musst Du dem Model aber einen Witz erzählen, sonst funktioniert’s nicht", sagt Richter.

Grauenvolle Farben im Hintergrund können in Schwarz-weiß super aussehen

Ein anderer Teilnehmer hat ein Motiv im Durchgang zu dem Innenhof des Stadtmuseums gefunden, in dem gerade die "Sommer in der Stadt"-Veranstaltungen stattfinden. Model Suzanna posiert für ihn an einer gelben Wand, an der eine grelle neongelbe Lampe leuchtet. "Das sind grauenvolle Farben", sagt Dozent Roland Richter, "aber in Schwarz-Weiß wird das super aussehen." Er inspiriert die Teilnehmer bei seinem Fotowalk, selbst auf Ideen für tolle Bildmotive zu kommen. Und die gibt es in München so gut wie überall.

Dozentin Petra Selbertinger sucht sie mit den Teilnehmern des Canon-Fotowalks im Nussbaumpark hinter der Matthäuskirche. Das hat sie erst kurz vor Beginn beschlossen. Warum? Weil sie Lisas Mantel und Molys Pullover gesehen hat: Beide sind gelb, und die Farbe ermöglicht gute Kontraste zu den grünen Parkflächen und der roten Kirche.

Fotografen sollen mit ihren Models mehr reden

Nachdem ihre Teilnehmer die ersten Bilder gemacht haben, gibt sie ihnen einen Tipp: Sie sollen mehr mit den Models reden. "Ihr müsst Ansagen machen", sagt Petra Selbertinger. "Und jetzt! Und zack! Und danke!" Sonst merken die Models gar nicht, wann die Fotografen auf den Auslöser klicken. Sie sollen die beiden jungen Frauen mehr einbeziehen, für gute Stimmung am Set sorgen, ihnen immer die fertigen Bilder zeigen – mit dem gebotenen Abstand selbstredend.

Die Models sind aber ohnehin guter Stimmung und mit großem Einsatz dabei – obwohl es für einen Augusttag erstaunlich kalt ist. "Du kannst Deine Jacke ruhig anlassen", sagt die Dozentin zu Moly, als sie von Fotograf Wilhelm zu einem Motiv an der Rückseite der Kirche gebeten wird. "Nein, dann bekomme ich kein schönes Bild", antwortet Moly und geht eilig in Position.

Beim Fototag setzen die Models alle Bitten der Fotografen professionell um

Mit Models arbeiten zu können, das ist überhaupt das Besondere an diesem Fototag. "Man hat selten die Gelegenheit dazu", sagt Fotograf Heini. "Wenn man Leute aus dem privaten Bereich fragt, gibt es viel Scheu." Mit den Models ist es anders: Sie setzen alle Bitten der Fotografen professionell um.

So sind bei allen Fotowalks tolle Bilder entstanden. Die Teilnehmer konnten jeweils zwei davon bei dem Wettbewerb "Mein München Moment" einreichen, den die AZ und Foto-Video Sauter ausgeschrieben hatten. Das Team des Fachgeschäfts in der Sonnenstraße wählte das Gewinnerbild aus: Es zeigt Moly und Lisa am Jakobs-Platz, aufgenommen hat es Peter Abele. "Das Bild ist technisch sauber umgesetzt, und der Fotograf hat eine tolle Pose eingefangen", sagt Sauter-Geschäftsführer Marvin Herter. "Ich freue mich wirklich sehr, dass das ganze Event von unseren Kunden so großartig angenommen wurde!"

Bis zum 18. September jeden Freitag und Samstag weitere Fototage bei Sauter

Und bald entstehen weitere schöne Bilder: Bis zum 18. September finden jeden Freitag und Samstag weitere Fototage bei Sauter statt. Mehr Infos dazu unter www.foto-video-sauter.de/sauter-fototage

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