Pegida Dresden läuft am Marienplatz auf

Im März ist eine Kundgebung der Dresdner Pegida auf dem Marienplatz geplant. Lutz Bachmann wird erwartet - und auch ein bekanntes Gesicht der Pegida-Anfänge in München kehrt zurück.
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Pegida-Anhänger protestieren am Tag der Deutschen Einheit vor der Frauenkirche in Dresden.
dpa Pegida-Anhänger protestieren am Tag der Deutschen Einheit vor der Frauenkirche in Dresden.

München - Die Dresdner Pegida will am Am 17. März um in München auflaufen. Geplant ist eine Auftaktkundgebung um 15 Uhr am Marienplatz. Danach soll eine Demonstration durchs Tal über den Thomas-Wimmer-Ring, die Maximilian- und Dienerstraße zurück zum Marienplatz folgen. Die Initiatoren rechnen mit 100 bis 250 Teilnehmern.

Das KVR bestätigte laut Süddeutscher Zeitung am Dienstag, dass Lutz Bachmann und Siegfried Daebritz vom Pegida-Förderverein die Veranstaltung angemeldet haben. Erwartet wird neben Bachmann und Daebritz der Mitbegründer der Münchner Pegida: Michael Stürzenberger ist der Versammlungsleiter.

"Zentrale Figur der verfassungsschutzrelevanten islamfeindlichen Szene"

Stürzenberger und die Münchner Pegida gehen seit Jahren getrennte Wege - seit einem Zerwürfnis mit den anderen Anführern der Münchner Gruppe. Stürzenberger engagierte sich danach für die "Bürgerbewegung Pax Europa" . Dem bayerischem Verfassungsschutzbericht zufolge sei er "zentrale Figur der verfassungsschutzrelevanten islamfeindlichen Szene in Bayern"

Stürzenberger kritisierte bereits die rechtsradikale Ausrichtung der Münchner Kundgebungen. Als er noch aktiv bei Pegida München war, hielt er sich trotz zahlreicher Neonazis mit einer derartigen Kritik zurück.

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