Passanten zu Boden gerempelt? Mann (33) vor Gericht

Prozess am Münchner Landgericht: Ein 33-Jähriger soll zwei Passanten am Marienplatz angerempelt haben.
| John Schneider
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Der Angeklagte mit Anwältin.
Der Angeklagte mit Anwältin. © Bernd Wackerbauer

München - Einverstanden, der Mann auf der Anklagebank ist sehr groß und sehr stämmig. Beim American Football wäre an ihm kaum ein Vorbeikommen. Aber der Marienplatz ist kein Football-Feld, hier müsste man schadlos aneinander vorbeigehen können.

Zwei Mal hat das aber nicht geklappt und Passanten gingen nach der Begegnung mit Paul F. (33, Name geändert) zu Boden. Jetzt wird vor Gericht gestritten, wer die Schuld trägt.

Hat sich der Passant theatralisch fallen lassen?

Bei einem Vorfall im Februar 2020 am Fischbrunnen war Paul F. mit einem älteren Mann zusammengestoßen. Der Passant hätte sich theatralisch zu Boden fallenlassen, berichtet der Angeklagte. Und sich dann an seinem Fuß festgeklammert.

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Die Anklage wirft ihm vor, drei Mal zugetreten zu haben. Paul F. erklärt, er habe den Mann lediglich zwei, drei Schritte mitgeschleift.

Bei einem weiteren Zwischenfall im November 2019 ging eine Passantin zu Boden und brach sich einen Arm. Paul F. will das nicht gemerkt haben. Der Prozess wird fortgesetzt.

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