Papa ist ein Britpopper

Ein halbes Jahrhundert Paul: Weller spielt mit neuem Album am Samstag in der Tonhalle.
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Ein Stillleben mit Mikrofon, Verstärker, Hund und Paul Weller - der 50jährige spielt in der Tonhalle.
az Ein Stillleben mit Mikrofon, Verstärker, Hund und Paul Weller - der 50jährige spielt in der Tonhalle.

Ein halbes Jahrhundert Paul: Weller spielt mit neuem Album am Samstag in der Tonhalle.

Die einzige Frage, die in Bezug auf Paul Weller etwas unklar ist, ist die, wie man mit dieser Frisur zur Stilikone werden kann, die für Fred Perry schon Pop-Hemden entworfen hat. Aber abseits der frisürlichen Eigenheiten, steht der Künstler Weller. Und der nutzt die reifen Jahre, um so richtig hemmungslos zu werden.

„22 Dreams“ heißt das Album, das sich Weller zum 50. Geburtstag geschenkt hat. Hier tobt er stilistisch zwischen Rock, Soul und etwas Folk. Denn ein gelungenes Album darf dem Zuhörer durchaus etwas an Aufmerksamkeit abverlangen. Noel Gallagher von Oasis und das ehemalige Blur-Mitglied Graham Cox haben es sich nicht nehmen lassen, bei Weller im Studio vorbeizusehen. Das ist kein Zufall, den Weller ist so etwas wie die Lichtfigur der mittlerweile auch schon generationsmäßig gut gemischten BritPop-Szene.

So einen Status bekommt nur, wer konsequent stilisierte Kunst mit einer langjährigen Karriere verbindet. Vor der Solo-Arbeit spielte Paul sich durch die englische Musikgeschichte. Nachdem er von 1976 sechs Jahre lang Sänger und Gitarrist bei The Jam war, gründete er The Style Council.

Christian Jooß

Kultfabrik, Tonhalle, Grafinger Straße 22, Samstag 21 Uhr, Eintritt: 35 Euro, Infos unter www.target-concerts.de

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