Panne im Tunnel: Fahrgäste steigen aus

S-Bahn-Fahrgäste verloren die Nerven und und lösten die Notentriegelung der Türen aus: Die Stammstrecke musste am Mittwoch gleich zweimal gesperrt werden.  
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Am Mittwoch musste die Stammstrecke gleich zweimal gesperrt werden (Symbolbild)
dpa Am Mittwoch musste die Stammstrecke gleich zweimal gesperrt werden (Symbolbild)

S-Bahn-Fahrgäste verloren die Nerven und und lösten die Notentriegelung der Türen aus: Die Stammstrecke musste am Mittwoch gleich zweimal gesperrt werden.

München - Eigentlich war’s nur eine kleine Panne. Kurzschluss am Stromabnehmer einer S 2 in Richtung Erding am Mittwoch am Marienplatz. Doch das unbesonnene Verhalten einiger Fahrgäste in einem anderen Zug führte zu einer richtig großen S-Bahn-Nerverei mit langen Verspätungen.

Es war 15 Uhr, als die S 2 wegen einer Rauchentwicklung am Stromabnehmer stehen blieb. Die Stammstrecke wurde vorsichtshalber gesperrt. Eine Viertelstunde später war klar: Nichts passiert, der Zug kann weiter fahren. Doch in diesem Moment eskalierte die Angelegenheit.

Ein Bahn-Sprecher: „Nach derzeitigen Erkenntnissen lösten Fahrgäste einer S 1, die zwischenzeitlich im Tunnel in der Nähe des Rosenheim Platzes stand, die Notentriegelung der Türen aus.“

Offenbar hatten sie die Nerven verloren und wollten nicht länger im Untergrund warten. Um Personen, die sich im Gleisbereich aufhielten, nicht zu gefährden, musste die Stammstrecke erneut gesperrt werden.

Die S-Bahn stellte aufs Notprogramm um. Die Züge endeten und starteten größtenteils am Ostbahnhof, am Heimeranplatz und am Hauptbahnhof. Bis zum späten Abend kam es auf allen Linien zu Verspätungen.

 

 

 

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